Must-Have-Apps der CURVED-Redaktion: Diese Apps lieben wir

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BesteApp_Redakteure(© 2019 Getty Images)

Das Smartphone hat unser Leben verändert. Jeden Tag chatten wir, informieren uns über das aktuelle Weltgeschehen und gehen auf virtuelle Shopping-Tour. Und dann hat noch jeder seine ganz persönlichen Helferleins und Zeitvertreiber, die einem ganz besonders am Herzen liegen. Wir stellen unsere Must-Have-Apps vor.

Ben: Von Google Maps über die Lidl-App zum Fantasy-Football-Spaß mit  Comunio

Welche Länder liegen in der Nähe von Papua-Neuguinea? Wo verläuft der Rhein-Rhône-Kanal genau? Und wie entgehe ich beim Mountainbiken rund um München den Bike- und Wanderer-Horden, die alle bei den ersten Sonnenstrahlen wieder ausschwärmen – und darf mich trotzdem über einen guten Ritt freuen? "Google Maps" ist kein Geheimtipp. Allerdings bedeutet die App für mich mehr als nur Erleichterung auf der Suche nach dem nächsten Geldautomaten oder einem Hausarzt in der Nähe der CURVED-Redaktion, wenn das Knie auf die Größe einer Orange anschwillt. Google Maps hilft – und bringt die Welt aufs Wohnzimmersofa, ins Wirtshaus und bei Bedarf auf den Mountainbike-Trail bei München.

Apropos Mountainbiken: Auf die Lidl-App möchte ich auch nicht mehr verzichten. Die Lidl-App? Tatsache! Denn mittlerweile bin ich ein großer Fan des Discounters. Ob Fahrradklamotten, Werkzeug für Rad und Wohnung, Patronen für den Drucker, Sitzkissen fürs Palettensofa, Wurfzelt für Ausflüge oder Öko-Spray gegen Blattläuse: Ich bestelle mittlerweile mehr im Lidl-Online-Shop als bei Amazon. Da halte ich es wie mit meinen Smartphones: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist das, was wirklich zählt.

Wenn ich mit dem Smartphone in der Hand aber gerade nicht nach Papua-Neuguinea oder einem neuen Tischgrill suche, treibe ich mich mit großer Wahrscheinlichkeit bei Comunio herum. Wer's nicht kennt: Comunio ist ein Fantasy-Football-Managerspiel, in dem man (u.a.) gegen Freunde in einer Fantasy-Football-Liga antritt. Spieler kaufen und verkaufen und hoffen, dass sie am Wochenende punkten. Mein bester Transfer in der vergangenen Saison: Wout Weghorst vom VfL Wolfsburg (193 Punkte am Ende). Mein schlechtester Transfer: der Verkauf von Sebastian Haller (185 Punkte am Ende). Damit landete ich leider nur auf dem fünften Platz. Allerdings wurde mir für die kommende Saison direkt Thiago vom FC Bayern zugelost. Da geht was.

Viki: Spotify und Music-Timer als persönliche Traum-Kombination

Eine App, die ich liebe? Ganz einfach und unspektakulär: Spotify. Klar, der Musik-Streamingdienst aus Schweden ist nicht gerade ein Geheimtipp, aber wenn es eine Anwendung gibt, auf die ich nicht mehr verzichten möchte, ist es diese. Die Möglichkeit quasi unbegrenzten Zugriff auf alle meine früheren, aktuellen und zukünftigen Lieblingssongs zu haben, ist mir dann auch das monatliche ein Abo wert. Mal ganz davon abgesehen, dass ich seit Netflix und Co. eine Allergie gegen Werbung jeglicher Art entwickelt habe. Besonders beim Fahren mit Bus und Bahn bin ich jeden Tag aufs Neue froh um meinen Alltagshelden. Ich höre einfach lieber Muse, George Ezra oder Queen zu, als den grummelnden und schnatternden Massen in den Öffentlichen.

Da ich auch noch jemand bin, der bei absoluter Stille nicht einschlafen kann, habe ich eine weitere Herzens-App: den Music-Timer. Damit könnt ihr beim Einschlafen Songs, Podcasts oder was auch immer euer Ohr begehrt hören und setzt ein Zeitfenster, wie lange das Ganze abgespielt wird. Dazu schaltet ihr einfach einen beliebigen Musikplayer auf eurem Smartphone an, kehrt zurück zum Music-Timer und legt fest, wie viele Minuten die Musik abgespielt wird. Nach Ablauf der Zeit stoppt die App den Player automatisch und der Bildschirm schaltet sich aus. So muss ich mir weder sorgen um meinen Akku machen, noch um den Umstand, dass ich mich die ganze Nacht über mit Geräuschen beschalle. Angeblich soll das gar nicht mal so gut sein.

Martin: Bandcamp als Spotify-Alternative

Ich brauche Musik! Spotify ist ja ganz geil, aber wenn ich wirklich weiß, was ich hören will, greife ich zu Bandcamp. Klar könnte ich das bei Spotify auch. Aber während ich dort den monatlichen Beitrag an das Unternehmen bezahlen muss, um per App das Album zu wählen, das ich hören will, kaufe ich mir bei Bandcamp die digitale Platte direkt vom Künstler. Und bevor ich Geld in die Hand nehme, kann ich mir das Ding vorher komplett anhören. Außerdem bekomme ich, wenn die Band das anbietet, direkt auch Merchandise, LP oder CD dazu. In jedem Fall kann ich mir ein gekauftes Album als MP3 herunterladen oder eben über die App streamen.

Das Ganze funktioniert auch mit einer "Name your Price"-Möglichkeit, die besonders gerne Newcomer nutzen. Die stellen ihre ersten Proberaumaufnahmen oder Demos kostenfrei ins Netz, ich kann aber selbst entscheiden, ob ich vielleicht doch 1-2 Euro dazugeben will. Die Bands können auch einen Mindestpreis festlegen. Bezahlt wird dann einfach per PayPal.

Eine Art Shuffle-Modus oder automatische, nach meinen Vorlieben zusammengestellte Playlists gibt es zwar nicht. Aber wenn ich eine Band supporten will, die ich eben gerade noch live gesehen habe, greife ich persönlich am liebsten zu Bandcamp. Und ich kann Künstlern und anderen Usern folgen und bekomme per Feed Informationen über neue Veröffentlichungen, oder wenn sich ein Kumpel ein neues Album gekauft hat.

Zum Musik machen: GuitarTuna und Ultimate Guitar

Wer Musik nicht nur gern hört, sondern auch macht, dem lege ich die beiden Apps GuitarTuna und Ultimate Guitar ans Herz. Beide erfüllen auch in der Free-Version meine Ansprüche: Mit GuitarTuna brauche ich kein Stimmgerät mehr, ich stimme meine Gitarre und den Bass per App übers Smartphone-Mikrofon. Und bei Ultimate Guitar suche ich mir die Akkorde für Lieder raus, wenn ich mal was covern will.

Was die beiden Apps können, wenn ihr Geld in die Hand nehmt? Naja – ich hab's noch nicht versucht. Bei GuitarTuna soll es mehr Instrumente als Gitarre, Bass und Ukulele geben und noch mehr Stimmungen. Aber das Paket ist so schon reichlich geschnürt. Bei Ultimate Guitar kann ich in der Pro-Version die offiziellen Tabs freischalten, den Autoscroll aktivieren, sodass ich in einem Zug durchzocken kann, ohne selbst wischen zu müssen, den Dark Mode freischalten und noch vieles mehr. Um aber einfach eine Inspiration zu finden, wenn man mal einen Klassiker nachspielen will, reicht es absolut aus!


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