Android-Smartphone geschenkt bekommen? So richtet Ihr es ein

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So sieht ein Samsung Galaxy S7 aus, wenn es nach dem Einrichten zum ersten Mal benutzbar ist
So sieht ein Samsung Galaxy S7 aus, wenn es nach dem Einrichten zum ersten Mal benutzbar ist(© 2016 CURVED)

Wenn es zu Weihnachten ein neues Smartphone gibt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es ein Android-Gerät wird. Unser Ratgeber begleitet euch beim ersten Einrichten Eures neuen Handys.

In ein neues Smartphone muss als erstes die Sim-Karte eingesetzt werden. Da sich die Größen gerade nach und nach umstellen, kann es beim Handywechsel zu Problemen kommen. Während beispielsweise ältere Geräte eine Micro-Sim-Karte benötigt, muss in neuere  eine Nano-Sim eingesetzt werden. Sollte Eure Sim-Karte nicht die richtige Größe haben, könnt Ihr diese in einem Mobilfunkladen zuschneiden lassen oder von Eurem Anbieter eine neue Karte in der richtigen Größe anfordern.

Die Einrichtung eines Android-Geräts unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller. Viele haben zusätzlich eigene Funktionen oder Dienste, die bestätigt oder installiert werden müssen. Für diese Anleitung haben wir ein Galaxy S7 genutzt.

Nach dem Start stellt Ihr zuerst die Sprache bzw. das Heimatland ein – für "Deutsch" müsst Ihr nach oben scrollen. Als nächstes wird eine WLAN-Verbindung eingerichtet. Wählt aus der Liste Euer Netzwerk aus und gebt das Passwort ein. Jetzt müssen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptiert werden, um das Gerät nutzen zu können. Wenn Ihr nicht wollt, dass Eure Nutzer- und Diagnosedaten automatisch an Samsung übermittelt werden, entfernt den Haken beim Kästchen im unteren Teil. Nach einem Klick auf "Weiter" erscheint ein Popup, bei dem Ihr den AGBs zustimmen müsst. Jetzt dauert es einen Moment, denn das Gerät sucht nach Software-Updates, die installiert werden können.

Hattet Ihr vorher schon ein Android-Gerät, könnt Ihr nun die Daten von Eurem alten auf das neue übertragen. Das geht per NFC, sofern das beide Smartphones schon unterstützen. Wird dieser Schritt übersprungen, muss jetzt ein Google-Konto eingerichtet werden, um etwa Apps installieren und nutzen zu können. Dafür meldet Ihr euch jetzt mit einer Google-E-Mail-Adresse an. Besitzt Ihr noch keine, muss eine neue angelegt werden. Im Zuge dessen müsst Ihr noch die Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung von Google akzeptieren. Danach geht es um Google-Dienste, die man entweder zulassen oder verbieten kann. Dazu zählen das Sichern von Apps, App-Daten und Wlan-Passwörtern über das Google-Konto, das Aktivieren von Googles-Standortdiensten, das Suchen nach Netzwerken, auch wenn das Wlan ausgeschaltet ist und das automatische Senden von Diagnose- und Nutzerdaten.

Zahlungsinformationen hinterlegen(© 2016 CURVED)

Im nächsten Schritt geht es um Bezahlinformationen, wenn Ihr vorhabt, Apps zu kaufen. Das geht entweder über eine Kredit- oder Debit-Karte oder über Prepaid-Karten, die es in Läden oder Tankstellen zu kaufen gibt, um das Konto aufzuladen. Wer das überspringen möchte, wählt einfach "Später erinnern" aus.

Nach einem kurzen Moment, in dem sich das Gerät konfiguriert, legt Ihr jetzt Eure Zeitzone, Datum und Uhrzeit fest. Danach werden bei Bedarf noch andere E-Mail-Adressen hinzugefügt. Jetzt kann ein Muster und ein Passwort für die Displaysperre eingerichtet werden. Auch Fingerabdrücke zur Entsperrung des Smartphones können hinterlegt werden.

In unserem Beispiel nutze wir ein Samsung-Handy. Deshalb ist der nächste Schritt das Einrichten eines Samsung-Kontos. Das kann entweder an das Google-Konto geknüpft oder separat eingerichtet werden. Dieses Konto ist notwendig, um das Gerät zu orten oder andere Samsung-Dienste zu nutzen. Es ist aber nicht zwingend notwendig, um das Gerät zu bedienen. Wenn Ihr ganz nach unten scrollt, könnt Ihr den Abschnitt auf dem Smartphone überspringen. Danach könnt Ihr Daten von einem alten Gerät übertragen, Wettervorhersagen aktivieren, euch für den "einfachen Modus" (größere App-Symbole) entscheiden und My Knox eingerichten (Samsung-Dienst über den ein verlorenes Telefon geortet und private Daten auf dem Smartphone geschützt werden können). Nach diesen Schritten ist Euer Smartphone endlich einsatzfähig und sieht in etwa so aus wie ganz oben auf dem Titelbild von diesem Artikel.


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