Android-Smartphone geschenkt bekommen? So richtet ihr es ein

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Die Einrichtung eines neuen Smartphones beginnt mit einem fröhlichen "Willkommen!"
Die Einrichtung eines neuen Smartphones beginnt mit einem fröhlichen "Willkommen!"(© 2017 CURVED)

Egal ob als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum oder an jedem anderen Tag im Jahr: Ein neues Android-Smartphone muss man einrichten. Dabei begleitet euch unser Ratgeber.

Noch vor dem Einschalten, sollte man die SIM-Karte in ein neues Smartphone einsetzen. Die sind mit der Zeit aber immer kleiner geworden, so dass die alte SIM-Karte nicht immer in eine neues Telefon passt. Nano-SIM-Karten haben die Micro-SIM fast komplett ersetzt. Sollte eure SIM-Karte nicht die richtige Größe haben, könnt ihr sie zwar in einem Mobilfunkladen zuschneiden lassen – wobei aber die Gefahr besteht, dass sie kaputt geht. Die sichere Variante ist die Bestellung einer neuen Karte bei eurem Anbieter.

Die Einrichtung eines Android-Geräts läuft immer ähnlich ab. Zwischen den Herstellern gibt es vor allem optische Unterschiede und je nach Unternehmen zusätzliche Funktionen oder Dienste, die man aktivieren oder bei der Einrichtung überspringen muss. Für diese Anleitung haben wir beispielhaft ein Galaxy Note 8 genutzt. Die Reihenfolge der Schritte kann bei anderen Geräten unterschiedlich sein.

Sprache, WLAN und Sicherheit

Nach dem Start stellt ihr zuerst die Sprache bzw. das Heimatland ein. Die Sprachauswahl ist alphabetisch sortiert und falls "Deutsch" nicht als erstes vorgeschlagen wird, müsst ihr bei einigen Geräten auch nach "German" suchen. Anschließend gilt es die WLAN-Verbindung einzurichten. Wählt aus der angezeigten Auflistung euer Netzwerk aus und gebt das Passwort ein. Jetzt müsst ihr die Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptieren, um das Gerät nutzen zu können. Wenn Ihr nicht wollt, dass Eure Nutzer- und Diagnosedaten automatisch an den Hersteller übermittelt werden, entfernt den oder die entsprechenden Haken. Nun dauert es einen Moment, denn das Gerät sucht nach Software-Updates, die installiert werden können.

Damit man das Android-Smartphone in vollem Umfang nutzen kann, muss man sich mit seinem Google-Konto auf dem Gerät anmelden. Hat man noch keins, kann man es jetzt direkt anlegen oder die Anmeldung überspringen und später in den Einstellungen des Handys nachholen. Im Zuge dessen müsst ihr die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung von Google akzeptieren. Als nächstes schlägt euch das Smartphone vor den Zugang zu ihm zu sichern. Je nach Gerät stehen dafür PIN, Muster und Passwort, ein Fingerabdrucksensor, ein Iris-Scanner oder eine Gesichtserkennung zur Verfügung. Fällt euch spontan keine gute PIN oder ein Passwort ein – die braucht man auch für die anderen Entsperrmöglichkeiten – könnt ihr sie auch später in den Einstellungen nachtragen.

Google-Konto und weitere Funktionen

Danach geht es um Google-Dienste, die man entweder zulassen oder verbieten kann. Dazu zählen das Sichern von Apps, App-Daten und WLAN-Passwörtern über das Google-Konto, das Aktivieren von Googles-Standortdiensten, das Suchen nach Netzwerken, auch wenn das WLAN ausgeschaltet ist und das automatische Senden von Diagnose- und Nutzerdaten. Anschließend kann man den Google Assistant aktivieren. Entscheidet ihr euch für den Google Assistant bittet er euch um die Freigabe des Standortverlaufs.

Im nächsten Fenster schlägt Samsung euch zahlreiche Apps zur Installation vor – andere Hersteller machen auch gerne solche Vorschläge. Hier müsst ihr nicht vorschnell handeln, sie lassen sich alle bei Bedarf auch später noch herunterladen. Danach könnt ihr euch ein Samsung-Konto anlegen oder mit einem vorhandenen anmelden. Mit ihm stehen euch einige zusätzliche Funktionen auf dem Smartphone bereit. Andere Hersteller haben oft vergleichbare Angebote.

Als nächstes bietet euch Samsung an Daten von einem alten Gerät zu übertragen. Neben der Samsung Cloud, für die man das bereits erwähnte Samsung Konto benötigt, besteht auch die Möglichkeiten die Daten per USB-Kabel zu übertragen. Entscheidet ihr euch für einen der Wege, leitet euch das Programm schritt für Schritt durch den Vorgang. Andere Hersteller nutzten hierfür eigene Dienste oder greifen schlicht auf das Google-Konto zurück.

Der letzte Schritt der Einrichtung sind Vorschläge für weitere nützliche Funktionen. Samsung hat u.a. Vorschläge parat, wie ihr die Akkulaufzeit verlängern oder Daten schützen könnt.


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