Fixe und variable Kosten: Darum zahlt ihr als Neukunde einen Anschlusspreis

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Immer wieder werben Anbieter damit, dass die Anschlussgebühr kurzzeitig wegfällt. Wer schnell ist, spart also bares Geld.
Immer wieder werben Anbieter damit, dass die Anschlussgebühr kurzzeitig wegfällt. Wer schnell ist, spart also bares Geld. (© 2019 Stocksy)

Beim Abschluss eines Handyvertrags entstehen unterschiedliche fixe und variable Kosten. Dazu gehört auch der Anschlusspreis. Wir erklären, was es mit der Anschlussgebühr auf sich hat – und wie ihr euch die Kosten (vielleicht) sparen könnt.

  • Beim Handyvertrag gibt es fixe und variable Kosten
  • Zu den fixen Kosten gehören die monatliche Grundgebühr und der Anschlusspreis
  • Zu den variablen Kosten gehören Anrufe ins Ausland und Reparaturen

Vom iPhone XS Max über das Samsung Galaxy A50 bis zu Preis-Leistungs-Knallern wie den Handys von Xiaomi: Handys sind so unterschiedlich wie ihre Nutzer – und das perfekte Smartphone will gut gewählt sein, ebenso wie der beste Handyvertrag. Was bei allen Handys beziehungsweise Verträgen jedoch gleich ist: Schließt ihr einen neuen Mobilfunkvertrag ab, kommen unterschiedliche Kosten auf euch zu, die – je nach Leistung – variable oder fixe Kosten sein können.

Von der Mini-Variante bis zum Rundum-Sorglospaket

Zu den fixen Kosten bei einem Smartphone mit Vertrag gehört beispielsweise die monatliche Grundgebühr für den Tarif, für den ihr euch entschieden habt. Dieser reicht zum Beispiel bei o2 – Stand Mai 2019 – von der abgespeckten Mini-Variante für 19,99 Euro im Monat (1 GB-Highspeed Datenvolumen mit LTE Max und Allnet-Flat) bis zum großen Rundum-Sorglospaket für 59,99 Euro für grenzenloses Internet (unbegrenztes Highspeed-Datenvolumen dank Internet-Flat mit LTE Max).

Variable Kosten wären dagegen Anrufe ins Ausland, die extra berechnet werden, und weitere Leistungen, die nicht in der Grundgebühr enthalten sind und nur auf Abruf entstehen. Im Prinzip zählen beim Handy auch die Kosten für eine Handyreparatur oder neue Kopfhörer dazu.

Aufwand und Kosten bei der Einbuchung ins Mobilfunknetz

Ebenfalls Teil der fixen Kosten ist der Anschlusspreis, der vom Anbieter erhoben wird und beim Abschluss eines neuen Mobilfunkvertrags anfällt, zumeist mit 24 Monate Laufzeit. Im Prinzip handelt es sich beim Anschlusspreis – je nach Anbieter auch "Anschlussgebühr" genannt – um eine finanzielle Gegenleistung des Kunden für einmalige Kosten, die beim Anbieter für die Freischaltung einer SIM-Karte entstehen. Schließlich muss eure SIM-Karte einmalig ins Mobilfunknetz eingebucht werden, was Aufwand und Kosten verursacht.

Je nach Anbieter kostet diese Anschlussgebühr dann zwischen 25 und 30 Euro pro Einbuchung einer neuen SIM-Karte ins Mobilfunknetz und wird zumeist direkt beim Abschluss eines Mobilfunkvertrags fällig.

Anschlusspreis sparen – so geht's

Da die Aktivierung einer SIM-Karte nach dem Abschluss eines Mobilfunktvertrags eine einmalige Leistung ist – die zum Beispiel unabhängig von der Laufzeit erfolgt – müsst ihr den Anschlusspreis beziehungsweise die Anschlussgebühr auch nur einmalig bezahlen. Verlängert ihr euren Handyvertrag, dann ist die SIM-Karte ja bereits ins Mobilfunknetz eures Anbieters eingespeist. Folgerichtig kommt dann kein weiterer Anschlusspreis auf euch zu.

Von Vorteil für viele Neukunden: Da der Anschlusspreis eine einmalige Leistung mit fixen Kosten ist, gehen Anbieter gerne dazu über, einen Anschlusspreis für Neukunden kurzzeitig auszusetzen. So soll der Kunde für den Abschluss eines neuen Mobilfunkvertrags zusätzlich motiviert werden. Allerdings sind diese Angebote meist nur von kurzer Dauer. Wer als Kunde einen neuen Vertrag abschließen und die Anschlussgebühr sparen will, muss also die Augen offen halten – und schnell sein.


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