Samsung Galaxy S4 rooten: So funktioniert's

Unfassbar !8
Nach dem Rooten kann Android modifiziert werden
Nach dem Rooten kann Android modifiziert werden(© 2014 CURVED)

Wer sein Android-Smartphone rootet, kann zahlreiche Systemeinstellungen ändern, die Oberfläche des Gerätes modifizieren oder das Betriebssystem sogar komplett durch ein anderes ersetzen. Doch wie funktioniert das genau? Und welche Risiken sind mit einem Root verbunden?

Wir geben eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Rooten des Bestseller-Handys Samsung Galaxy S4. Wer sich genau an die Hinweise hält, muss keine Beschädigung des Geräts befürchten.

Was bewirkt ein Root?

Durch einen Root verschafft sich der Nutzer volle Administratorrechte und kann das Smartphone-Betriebssystem Android umfassend modifizieren. Nach der "Freischaltung" kann der Nutzer nicht nur die Grundeinstellungen seines Gerätes verändern, sondern auch die Oberflächen-Anzeigen oder die vorinstallierten Apps bearbeiten oder löschen. Selbst ein Wechsel des Betriebssystems lässt sich via Root bewerkstelligen. Das Rooten selbst erfolgt mithilfe einer App und fällt je nach Gerät und Hersteller unterschiedlich aus. Eine Patentlösung gibt es nicht, obgleich sich die Root-Vorgänge zumindest ähneln.

Samsung Galaxy S4 mit Odin rooten: Das sind die Voraussetzungen

Um das Samsung Galaxy S4 zu rooten, sind neben dem Smartphone ein PC, ein USB-Kabel und die Programme Odin, Samsung Kies und CF-Auto-Root Voraussetzung. Erstellt vor dem Root zunächst ein Backup des Systems per App. Hintergrund: Der Root-Vorgang könnte das System beschädigen ("bricken"), infolgedessen das Smartphone nicht mehr reagiert. Eine kostenlose und verlässliche Anwendung ist beispielsweise das Programm My Backup, das die Daten auf der microSD-Karte speichert.

Damit ein Zugriff auf das Smartphone via PC möglich ist, benötigt Ihr die Software Samsung Kies, die bei Samsung selbst zum Download bereitsteht. Die Software installiert alle benötigten Treiber des S4 auf dem Rechner. Vor dem eigentlichen Root-Vorgang müssen sämtliche Kies-Prozesse allerdings zwingend geschlossen sein.

Wichtig: Debugging-Modus aktivieren

Im nächsten Schritt aktiviert der Nutzer den sogenannten USB-Debugging-Modus seines Smartphones – und zwar über "Optionen | Info zu Gerät". Dort lassen sich die "Entwickler-Optionen" freischalten. Tippt hierzu sieben Mal auf "Buildnummer" und setzt anschließend bei den Optionen einen Haken bei "USB-Debugging".

Schaltet dann das Samsung Galaxy S4 aus und wieder ein. Für das Einschalten ist die Tastenkombination "Volume down ", "Home-Button" und "Power-Button" zu verwenden, damit das Smartphone in den Download-Modus wechselt.

Unterbecht auf keinen Fall den Root-Vorgang

Startet anschließend auf dem PC das Programm Odin als Administrator. Entfernt in der Eingabenmaske der Anwendung alle Haken bis auf den bei "Auto Reboot" und "F.Reset Time". Nun ladet Ihr das Programm CF-Auto-Root aus dem Netz herunter, setzt wiederum bei Odin unter dem Punkt "PDA" einen Haken und wählt die eben heruntergeladene Datei aus. Erst jetzt schließt Ihr das Samsung Galaxy S4 per USB an den Rechner an, wartet, bis der PC das Gerät erkennt, und drücket dann auf "Start". Wichtig: Auf keinen Fall das Smartphone von dem USB trennen, der Root-Vorgang muss zwingend bis zum Ende durchlaufen.

Zusammenfassung

  • Um das Samsung Galaxy S4 zu rooten, benötigt Ihr neben dem Smartphone einen PC und ein USB-Kabel
  • Außerdem sind die Programme Odin, Samsung Kies und CF-Auto-Root Voraussetzung
  • Vor dem Root muss der Debugging-Modus des Mobilgerätes aktiviert werden
  • Während des Roots darf auf keinen Fall die Verbindung unterbrochen werden

Weitere Artikel zum Thema
Xiaomi Redmi Note 6 Pro: Diese Ausstat­tung soll das Phablet mitbrin­gen
Michael Keller1
Der Nachfolger des Xiaomi Redmi Note 5 Pro naht
Das Redmi Note 6 Pro soll schon bald erscheinen. Gerüchten zufolge bringt das Xiaomi-Smartphone eine mehr als ordentliche Ausstattung mit.
Huawei Mate 20 Pro: neuer Hinweis auf breite Notch
Francis Lido1
Das Huawei Mate 10 Pro (Bild) kommt ohne Notch aus
Die Notch des Huawei Mate 20 Pro fällt wohl breiter aus als die des Mate 20. Möglicherweise ist ein besonderes Feature der Grund dafür.
Galaxy Note 8: Update bringt AR Emojis und Super­zeit­lupe
Christoph Lübben
Das Galaxy Note 8 (Bild) bekommt Features des Note 9
Das Galaxy Note 8 erhält ein großes Update, das gleich zwei neue Features im Gepäck hat. Allerdings funktionieren AR Emojis nur mit Einschränkungen.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.