So hilft die Puk-Nummer beim Entsperren der Sim-Karte

Unfassbar !79
Geht die Pin verloren, wird der Puk benötigt.
Geht die Pin verloren, wird der Puk benötigt.(© 2014 CC: Flickr/MIKI Yoshihito (´・ω・))

Habt Ihr den Pin-Code in Euerm Handy dreimal falsch eingegeben, benötigt Ihr die Puk-Nummer, um die Sim-Karte wieder zu entsperren. Hier erfahrt Ihr, was es damit auf sich hat und wo sie zu finden ist. Denn ohne die auch als Super-Pin bekannte Nummer lässt sich die Sim-Karte nicht weiter nutzen.

Sowohl die Pin (Persönliche Identifikationsnummer) als auch der Puk (PersonalUnblocking Key) dienen der Sicherheit. Die Nummern sollen Mobiltelefone vor unberechtigter Benutzung schützen. Bei der Bestellung einer neuen Prepaid-Karte oder bei Abschluss eines neuen Vertrages erhaltet Ihr zusätzlich zur Sim-Karte auch ein Schreiben, auf dem neben der Pin auch die Super-Pin beziehungsweise Puk zu finden ist, mit der sich die Sim-Karte im Notfall wieder entsperren lässt. Während der Nutzer die Pin selbst ändern kann, ist die meist achtstellige Puk-Nummer vorgegeben und unveränderlich. Sowohl Pin als auch Puk sind auf der Sim-Karte hinterlegt.

Pin-Code mehrmals falsch eingegeben – Was dann?

Nach mehrfacher falscher Eingabe der Pin – üblicherweise nach drei Malen – wird die Sim-Karte gesperrt. Dann lässt sich das Handy nur noch ohne die Karte anschalten und für Notrufe nutzen. Alle Dienste des Netzanbieters bleiben jedoch verwehrt.

Da es aber schon einmal vorkommen kann, dass sich ein Handybesitzer bei der Pin-Eingabe dreimal in Folge vertippt oder die Pin vergisst, liefert der Mobilfunkanbieter mit jeder Sim-Karte auch einen Puk mit. Nach Eingabe des meist achtstelligen Keys werdet Ihr aufgefordert, eine neue Pin zu vergeben und diese zur Sicherheit noch einmal zu wiederholen.

Soll es besonders schnell gehen, ist auch die folgende Eingabe im Mobiltelefon möglich: **05*Super-Pin*neue Pin*neue Pin#. Auch dann sollte die Sim-Karte entsperrt und das Mobilfunknetz wieder verfügbar sein.

Puk-Code zum Entsperren der Sim-Karte sicher verwahren

Da Ihr den auf der Sim-Karte gespeicherten Puk nicht selbst ändern könnt, solltet Ihr das Schreiben des Mobilfunkproviders, das die achtstellige Nummer enthält, sorgfältig aufbewahren. Sollte es nämlich dazu kommen, dass die Karte durch mehrfache Falschangabe gesperrt ist, könnt Ihr schnell reagieren. Außer in Papierform bieten viele Mobilfunkanbieter auch die Online-Abfrage der Puk an. In der Regel ist dies jedoch nur dann möglich, wenn der Online-Verwaltungsbereich zu der entsprechenden Handynummer bereits im Voraus eingerichtet wurde.

Puk verloren? So bekommt Ihr eine neue Nummer

Könnt Ihr online nicht auf den Puk zugreifen und ist das Schreiben mit der Nummer nicht auffindbar, kann der Mobilfunkprovider weiterhelfen. Die Kundenbetreuung gibt die Puk meist nach der Abfrage der Handynummer, der Sim-Kartennummer sowie eines persönlichen Kundenkennworts preis. Allerdings ist dieser Service unter Umständen kostenpflichtig.

Zusammenfassung

  • Der Puk wird mit jeder Sim-Karte geliefert und ist darauf gespeichert
  • Nach dreimaliger falscher Eingabe der Pin ist der Puk zum Entsperren der Sim-Karte nötig
  • Tastenkombination zur Schnelleingabe: **05*Super-Pin*neue Pin*neue Pin#
  • Bei Verlust der Puk an die Kundenbetreuung des Providers wenden

Weitere Artikel zum Thema
Galaxy S8: Samsungs Update gegen Rotstich-Displays ist da
1
UPDATEEinige Modelle des Galaxy S8 und S8 Plus haben ein Display mit Rotstich
Schluss mit Rotstich: Einige Modelle des Galaxy S8 haben ein rötlich gefärbtes Display. Ein ausrollendes Update soll das nun durch eine Option ändern.
iPhone 8: Erste Schutz­hülle soll Design bestä­ti­gen
5
Weg damit !15Auf diesem Foto soll eine Schutzhülle für das iPhone 8 zu sehen sein
iPhone 8 mit vertikaler Dualkamera: Das geleakte Foto einer Schutzhülle soll Hinweise auf das Design des nächsten Premium-iPhones geben.
Fotos mit WhatsApp bear­bei­ten: Diese Tools bietet der Messen­ger
Jan Johannsen
WhatsApp Bildbearbeitung
Ihr braucht keine Extra-App zur Bildbearbeitung. Das erledigt WhatsApp auch direkt vor dem Versand. Was der Messenger alles kann, erfahrt Ihr hier.