So wird aus dem Android-Tablet ein E-Book-Reader

Bei der zunehmenden Beliebtheit von E-Books liegt der Gedanke nahe, dass du die digitalen Bücher auch auf einem Android-Tablet verwenden willst. Kein Wunder, lässt es sich doch so auf dem zur Arbeit oder bequem auf der Couch Lesen – außerdem kannst du so jederzeit auf all deine Lieblingsbücher zurückgreifen, ohne dass du sie in physischer Form mitschleppen musst. War lange Zeit unbedingt ein E-Book-Reader notwendig, gibt es heute eine Vielzahl an Apps für Android, die den Kauf eines speziellen Lesegeräts nicht mehr zwingend notwendig machen.

Verschiedene Apps unterstützen verschiedene Formate

Wer sein Android-Tablet als E-Book-Reader nutzen möchte, sollte bei der Auswahl der App unter anderem darauf achten, welche Formate das Programm unterstützt. Einige Anwendungen verarbeiten eine Vielzahl von Dateiformaten wie Epub, TXT, CHM, TCR, Doc und PDB, allerdings nicht das gängige PDF-Format. Diese betrifft zum Beispiel den Cool Reader oder den FBReader. In diesem Falle lassen sich die PDF-Dateien nicht aufrufen, alle anderen Formate können meist lokal über die SD-Karte in die App importiert werden.

Wem es wichtig ist, PDF-Dateien nutzen zu können, sollte daher zum Beispiel den Mantano Ebook Reader Free, den Aldiko Book Reader oder Moon+ Readers ausprobieren. Insbesondere Letzterer bietet eine Vielzahl an Optionen, etwa verschiedene Scroll-Modi und Seitenwechsel-Funktionen sowie Einstellungen für die Anzeige. Abgesehen davon kann er neben PDF-Dateien viele andere Formate verarbeiten, etwa Epub, Mobi, CHM, CBR und CBZ.

Viele Anwendungen stellen Gratis-E-Books zur Verfügung

Neben den unterstützten Formaten ist auch das Angebot an digitalen Büchern ein Auswahlkriterium für eine E-Book-Reader-App. Mit dem Cool Reader hast du beispielsweise Zugriff auf das Projekt Gutenberg, das deutschsprachige Texte werbefinanziert und für den Leser kostenfrei im Internet anbietet. Zahlreiche Gratis-E-Books bieten aber auch der Moon+ Reader und der Aldiko Book Reader. Achte allerdings darauf, ob du dich für Gratis-Downloads zum Beispiel registrieren und eine Kreditkartennummer angeben musst.

Nachteile von Tablet-PCs gegenüber E-Book-Readern

Ob ein Android-Tablet mit E-Book-App wirklich besser funktioniert als ein Lesegerät für die digitalen Bücher, muss jeder Tablet-Besitzer für sich entscheiden. Denn beim Lesen können die spezialisierten Reader in der Regel deutlich mehr überzeugen. Ein Grund dafür ist, dass die Darstellung der E-Books auf dem Display eines Reader an echtes Papier erinnert, was die Augen schont. Ein weiterer Grund ist, dass die meist leicht mattierten Displays der E-Book-Reader auch draußen im Sommer besser abzulesen sind als die Bildschirme von Android-Tablets.

Zusammenfassung

  • Mithilfe verschiedener Apps machst du aus deinem Android-Tablet einen E-Book-Reader
  • Entscheidungskriterien sind neben dem Preis der App etwa die unterstützten Formate, die Anbindung an kostenlose E-Book-Anbieter sowie die Zusatzfunktionen
  • Im Regelfall sind Tablets mit E-Book-Apps weniger benutzerfreundlich als richtige Lesegeräte, was insbesondere an den Displays liegt

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