Tipps zum richtigen Tragen der Apple Watch

Beim Tragen der Apple Watch gibt es Einiges zu beachten
Beim Tragen der Apple Watch gibt es Einiges zu beachten(© 2015 CURVED)

Die Apple Watch ist endlich da und erfreut die ersten glücklichen Besitzer mit allerlei technischen Raffinessen. Doch damit Ihr die Smartwatch aus Cupertino in vollem Umfang genießen könnt, gibt es über die Technik hinaus auch ganz alltägliche Dinge, die es zu beachten gilt. Deshalb geben wir Euch in diesem Ratgeber passende Tipps für den idealen Tragekomfort mit der Apple Watch.

Allergiker aufgepasst!

Solltet Ihr auf bestimmte Materialien allergisch reagieren, dann gibt es auch im Fall der Apple Watch ein paar wichtige Dinge zu wissen. Wer beispielsweise empfindlich auf Nickel reagiert, der sollte wissen, dass die Apple Watch und die Apple Watch Sport in Spacegrau Nickel enthalten. Auch die Edelstahlkomponenten einiger Armbänder sowie die verbauten Magneten können Spuren des Materials enthalten. Der Nickelanteil entspricht zwar in allen genannten Produkten den Auflagen der REACH-Verordnung der EU, dennoch kann es in Ausnahmefällen zu Unverträglichkeiten kommen.

Gleiches gilt für Methacrylat. Das Apple Watch-Gehäuse sowie manche Armband-Varianten enthalten Spuren von Methacrylaten aus Klebstoffen. Allerdings sind sämtliche betreffenden Komponenten so konzipiert, dass sie nicht direkt mit der Haut in Kontakt kommen.

Der perfekte Sitz

Um die Apple Watch perfekt nutzen zu können, ist es wichtig, dass sie genau richtig sitzt. "Nicht zu locker und nicht zu fest" lautet hier die Devise. Funktionen wie Wrist Detect, Taptic Engine oder der Herzfrequenzsensor erzielen die besten Ergebnisse nur, wenn die Rückseite der Uhr auf Eurer Haut aufliegt. Sollte die Apple Watch also leicht verrutschen oder die Sensoren Eure Herzfrequenz nicht richtig erfassen, dann scheut Euch nicht davor, das Armband etwas straffer zu ziehen. Beim Sport könnt Ihr das Armband generell etwas fester ziehen und es nach dem Training wieder lockern. Allzu eng sollte es jedoch auch nicht um Euer Handgelenk geschnallt sein, da es dann eventuell zu Hautirritationen kommen kann.

Pflegen bringt Segen

Um Langzeitschäden an der Apple Watch zu verhindern und maximalen Tragekomfort zu erreichen, solltet Ihr Eure Smartwatch gut pflegen. Achtet deshalb darauf, sowohl Eure Haut als auch die Smartwatch und Armbänder sauber und trocken zu halten. Besonders nach dem Sport ist der Griff zu einem fusselfreien Putztuch umso wichtiger. Denn Flüssigkeiten wir Schweiß, Seife, Sonnencreme oder andere Lotionen tun der Apple Watch nicht gut. Da die Smartwatch wasserabweisend ist, könnt Ihr die Reinigung auch ruhigen Gewissens mit einem angefeuchteten Tuch durchführen.

Die Tattoo-Problematik

Für die tätowierten Apple Watch-Nutzer unter Euch ist wichtig zu wissen, dass die Smartwatch mitunter ihre Probleme mit der farbverzierten Haut haben kann. So haben sich bereits mehrere tätowierte Nutzer über fehlerhafte Herzfrequenzmessungen oder auch ungewollte Sperrungen beschwert. Die Erklärung dafür ist, dass die Apple Watch Eure Haut mit grünem LED-Licht durchleuchtet. Dieses wird vom roten Blut absorbiert, um wiederum den Herzschlag zu messen. Eine Tätowierung am Handgelenk kann dem Licht eventuell im Weg sein, wodurch es zu Messfehlern kommen kann. Es kommt allerdings auch auf die Farbe sowie die Flächendeckung der Tattoos an. Was genau hinter der allgemeinen Problematik der sogenannten Pulsoxymetrie im Zusammenhang mit modernen Wearables steckt, erfahrt in unserem Artikel zum Thema.

Zusammenfassung

  • Allergiker sollten wissen, dass manche Apple Watch-Modelle und bestimmte Armbänder sowohl Nickel als auch Spuren von Methacrylat enthalten
  • Achtet darauf, dass die Smartwatch weder zu locker noch zu fest sitzt
  • Um Schäden zu vermeiden und maximalen Tragekomfort zu gewährleisten, solltet Ihr die Apple Watch regelmäßig von Schmutz befreien und pflegen
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