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Android 12L vorgestellt: iPadOS für Android

Android 12L optimiert Android für Tablets und Foldables
Mit Android 12L will Google Boden auf dem Tablet-Markt gutmachen (© 2021 Google )

Apple hat es beim iPad vorgemacht und nun zieht Google nach. Zukünftig gibt es für Tablets und Foldables eine eigene Version von Android. Auf Android 12L hört die erste Version, die ab dem ersten Quartal 2022 bereitstehen soll. Wir verraten euch, was euch erwartet.

Laut Google gibt es rund eine Viertelmilliarde Geräte mit großem Bildschirm, die Android nutzen. Diese 250 Millionen Geräte teilen sich auf in Tablets, Foldables und Geräte mit ChromeOS. Im vergangenen Jahr sei außerdem der Absatz von solchen Geräten deutlich gestiegen. Gerade der Foldable-Markt sticht hier mit einer Wachstumsrate von über 265 Prozent heraus. Für diese „large screen Devices“ (daher das „L“ in Android 12L) möchte Google jetzt die Nutzererfahrung ihres Betriebssystems anpassen.

Einfachere Bedienung mit großem Display

Heute stellte der Android Developer Blog die erste Preview von 12L vor. Die ist dafür gedacht, dass App-Entwickler schon einmal einen ersten Blick auf die neuen Funktionen werfen können und ihre Programme anpassen können. Entsprechend solltet ihr besser nicht losziehen und diese Version auf eurem Tablet installieren, sondern für den privaten Gebrauch lieber die erste öffentliche Beta abwarten.

Die Änderungen in Android 12L zielen darauf ab, dass die vorhandene Bildschirmfläche besser nutzbar gemacht wird. So teilt sich nun etwa das Benachrichtigungsmenü in zwei Spalten: Statt vieler mittig liegender Schaltflächen könnt ihr diese nun leichter seitlich mit dem Daumen erreichen. Diese Verbesserung findet sich auch in den Einstellungen. Auch diese sind in zwei Spalten organisiert und lassen sich so ohne Umgreifen bedienen.

Auch Multi-Tasking bekommt ein Upgrade. In Zukunft könnt ihr eine zweite App einfach per Drag-and-Drop von der Taskbar nach oben ziehen und auf einer Hälfte des Bildschirms öffnen. Es sollen sich dabei auch Apps im Split-Screen öffnen lassen, die eigentlich nicht darauf ausgelegt sind. Zusätzlich stellte Google eine Reihe von Design-Richtlinien vor, die Programmierern helfen, ihre Apps auf die Bedürfnisse von Tabletnutzern auszurichten.

Endlich die Rettung für Android-Tablets?

Android 12L ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Viel zu lange wurden Android-Tablets von der wenig bis gar nicht optimierten Software vernachlässigt. Nun hat es wohl den Aufschwung der Foldables gebraucht, damit Google in dieser Hinsicht Verbesserungsbedarf erkennt. Möglicherweise hängt das Erscheinen von Android 12L auch mit den Gerüchten rund um das Pixel Fold zusammen, das wohl auf ein ähnliches Design wie das Samsung Galaxy Z Fold setzt.

Wenn alles nach Googles Plan verläuft, dann habt ihr etwa im März 2022 das neue OS auf eurem Android-Tablet. Für Dezember, Januar und Februar sind drei Beta-Phasen angedacht, bei denen neugierige Nutzer schon einmal hineinschnuppern können. Schließlich findet der Release planmäßig im ersten Quartal 2022 statt, womit nur noch der März als passender Monat bleibt.

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