Android 8.0 Oreo taucht erstmals in Googles Verbreitungsstatistik auf

Ein Grund zum Jubeln sind die ersten offiziellen Zahlen zur Verbreitung von Android Oreo eigentlich noch nicht
Ein Grund zum Jubeln sind die ersten offiziellen Zahlen zur Verbreitung von Android Oreo eigentlich noch nicht(© 2017 YouTube.com/Android)

Etwa ein halbes Jahr ist es her, dass Android Oreo angekündigt wurde, und vor grob eineinhalb Monaten ist die neueste Version des Mobile-Betriebssystems offiziell enthüllt und veröffentlicht worden. Nun aber ist die Software erstmals auf genügend Geräten in Betrieb, um in Googles eigener Statistik zur Verbreitung der verschiedenen Android-Versionen Erwähnung zu finden.

Wie Googles Entwickler-Webseite verrät, ist Android 8.0 Oreo auf 0,2 Prozent der gezählten Geräte installiert gewesen. Registriert wurden solche Smartphones und Tablets, die sich zwischen dem 25. September und dem 2. Oktober mit dem Google Play Store verbunden haben. Erst ab einer Verbreitung von 0,1 Prozent werden Android-Versionen gesondert erwähnt. Aus diesem Grund war Oreo in der letzten Bestandsaufnahme von September wohl auch noch nicht vertreten.

Alte Systeme sterben nicht aus

Auch in der neuen Statistik ist wieder zu sehen, dass viele Geräte mit sehr alten Android-Versionen einfach weiter verwendet werden: So melden sich offenbar immer noch regelmäßig Smartphones und/oder Tablets mit Android 2.3 Gingerbread und 4.0 Ice Cream Sandwich im Play Store zurück. Die meisten Geräte sind immerhin mit Ausgaben der letzten zwei Jahre unterwegs und im Vergleich mit September 2017 ist hier auch zumindest eine kleine Verschiebung hin zu aktuellen Versionen zu erkennen: So haben Android 5 Lollipop und 6 Marshmallow beispielsweise 1,1 beziehungsweise 0,2 Prozent verloren, während Android 7 Nougat 2 Prozent hinzugewonnen hat.

Die Verbreitung von Android Oreo ist noch nicht besonders weit fortgeschritten. Das könnte sich mit den nachfolgenden Versionen aber spürbar ändern. Unter der Bezeichnung "Project Treble" hat Google der Software einen modularen Aufbau spendiert, der es in Zukunft Smartphone-Herstellern einfacher machen soll, Updates für ihre Geräte zu entwickeln. Dies könnte wiederum dazu beitragen, dass sich neue Versionen schneller verbreiten und somit mehr Smartphones und Tablets mit einer aktuellen und sicheren Ausgabe von Android laufen.


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