Android-Sicherheit: So schützt Google Euer Smartphone

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Google ist die Sicherheit von Android bares Geld wert.
Google ist die Sicherheit von Android bares Geld wert.(© 2015 CC: Flickr/michael.speigner, CURVED Montage)

"Android ist unsicher" ist ein Argument, das es so eigentlich nicht mehr geben darf. Das zeigt der jährliche Android-Sicherheitsreport von Google.

Zum zweiten Mal veröffentlicht Google den jährlichen Android-Sicherheitsreport. Daraus geht hervor, dass sich die Sicherheit des mobilen Betriebssystems durchgehend verbessert hat. Um das zu belegen, liefert das Unternehmen beeindruckende Zahlen. 2015 wurden täglich sechs Milliarden Anwendungen auf Malware überprüft. Darüber hinaus hat Google nach eigenen Angaben pro Tag 400 Millionen Geräte auf Bedrohungen gescannt und "hunderte Millionen Nutzer" durch Safe Browsing vor unsicheren Webseiten bewahrt.

Auch die Sicherheit im Play Store hat das Unternehmen verbessert und es sogenannten potenziell gefährlichen Apps (kurz PHA) somit erschwert, auf Euer Smartphone zu gelangen. Insgesamt wurden PHAs nur auf 0,15 Prozent aller Geräte installiert, die ihre Apps einzig aus dem Play Store bezogen. Bei Nutzern, die Anwendungen auch von anderen Quellen installierten, lag der Wert 2015 bei 0,5 Prozent.

Weitere Maßnahmen und ein großes Problem

Um den Schutz weiter zu verbessern, hat Google im letzten Jahr ein paar neue Maßnahmen eingeführt. So ist das Verschlüsseln des Gerätespeichers seit Android 6.0 Marshmallow Pflicht. Über die App-Einstellungen in Marshmallow könnt Ihr außerdem festlegen, welcher Anwendung Ihr welche Rechte zugestehen wollt. Das Problem: Marshmallow ist bislang auf gerade einmal 4,6 Prozent aller Geräte installiert. Viele Nutzer profitieren also gar nicht von den verbesserten Sicherheitsmaßnahmen.

Immerhin fruchten andere Maßnahmen: Seit August 2015 gibt es monatliche Sicherheitsupdates für Nexus-Geräte. Außerdem habe man mit Hardware-Partnern zusammengearbeitet, damit diese ähnliche Programme starten können. Mittlerweile sind so gut wie alle großen Hersteller mit an Bord, die ihre Geräte mehr oder weniger schnell mit aktueller Software versorgen.

Seit Juni 2015 ist Android zudem Teil des Vulnerability Rewards Program. Das bedeutet: Für Software-Spezialisten gibt's Geld, wenn sie Bugs im System aufdecken. Insgesamt wurden auf diesem Weg schon über 100 Schwachstellen aufgespürt und geschlossen. Das war Google über 200.000 US-Dollar wert.


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