Apple Campus: Das Ufo nimmt Formen an

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In zwei Jahren die Heimat für dann 15.000 Apple-Mitarbeiter: der neue ufoförmige Campus
In zwei Jahren die Heimat für dann 15.000 Apple-Mitarbeiter: der neue ufoförmige Campus(© 2014 Youtube/Unoffically Apple)

Nächster Teil der grünen Image-Offensive aus Cupertino: Nach der „Better“-Kampagne, die Apples Umweltschutz-Aktivitäten in Bewegtbild und Print herausstellt, kursiert seit gestern auch ein neues, internes Video zur Bauentwicklung des neuen Apple Campus.

Es war Steve Jobs’ letztes großes Projekt, das vielleicht sogar zu seinem größten Vermächtnis werden könnte: der Bau des ufoartigen Firmen-Campus in Cupertino. Knapp drei Jahre ist es her, dass Jobs, von der Krebserkrankung schwer gezeichnet, vor den Gemeinderat von Cupertino trat und für seinen Plan zur Grundsteinlegung warb. Der neue Apple Campus sähe aus „wie ein Raumschiff, das gerade landet“, erklärte Jobs mit brüchiger Stimme – es sollte der letzte öffentliche Auftritt des visionären Apple-Gründers sein, der hier noch einmal zu sehen ist:

Seitdem war es relativ still geworden um das monumentale Bauprojekt. Erst im Oktober vergangenen Jahres bekam Apple vom Gemeinderat aus Cupertino final grünes Licht für den Bau, der nun unter Leitung von Stararchitekt Norman Foster durchgeführt wird. Schon in zwei Jahren sollen die 14.000 Apple-Mitarbeiter in Cupertino das wohl umweltfreundlichste Firmengelände der Welt beziehen.

Bekannt wurde unterdessen: Der Bau am raumschiffförmigen neuen Firmengelände würde teurer werden, als seinerzeit zunächst erwartet – die Kosten schwollen schnell von geschätzten drei auf inzwischen fünf Milliarden Dollar an. Angesichts von Barreserven in Höhe von knapp 150 Milliarden Dollar kann man sagen, dass sich Apple den Luxus leisten kann, „das beste Firmengebäude der Welt zu bauen“, wie Steve Jobs seinen letzten Wunsch formulierte.

„Die Idee war, Kalifornien zurück nach Cupertino zu bringen“

Gestern hat Apple in einem vierminütigen Video, das für interne Zwecke gedacht war und nicht offiziell über dem eigenen YouTube-Kanal gepostet wurde, ein Update zur Bauentwicklung des futuristisch anmutenden Gebäudekomplexes geliefert, der zu 100 Prozent durch erneuerbare Energie gespeist und von 7000 Bäumen umrandet wird. „Die Idee war, Kalifornien zurück nach Cupertino zu bringen“, erklärt "Senior Baumpfleger" David Muffly Apples grünes Campus-Konzept.

Das Video ist ein Leckerbissen für Apple-Fans, das einmal nicht den Haben-wollen-Reflex nach einem iProdukt auslöst, sondern die Begehrlichkeit nach einem Arbeitsplatz in Cupertino weckt – es gibt nicht viele Arbeitgeber, die ähnliche Bedürfnisse schüren können:


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