Apple – Alle Produkte im Überblick

Aus der Garage heraus ist Apple vor vierzig Jahren als Computerhersteller gestartet. Gegründet wurde eines der "Big Four" der Tech-Unternehmen von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne. Das Unternehmen aus Cupertino ist mitsamt seiner iPhones, iPads und Macs aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken und gehört unter anderem zu den größten Smartphone-Herstellern weltweit. Seit 2011 ist Tim Cook Chef von Apple. Er löste den im gleichen Jahr verstorbenen Steve Jobs als CEO ab.

Apple: Eine Erfolgsgeschichte mit Hindernissen

Auch wenn nicht jeder ein Apple-Fan ist: Den enormen Erfolg kann man dem Unternehmen aus Cupertino nicht absprechen. Das war aber nicht immer so. Seit der Gründung im Jahr 1976 gab es einige kommerzielle Niederlagen, die Apple wegstecken musste. Das Blatt wendete sich Anfang des neuen Jahrtausends, als Apple mit der Einführung des iPods, von iTunes, des iPhones und des iPads einen riesigen Anteil am weltweiten Erfolg von digitaler Musik, Smartphones und Tablets hatte. Mit der Enthüllung der ersten Apple Watch im Jahr 2014 läutete der Hersteller den nächsten Meilenstein ein und machte Smartwatches erst richtig populär. Mit den AirPods folgten die ersten True-Wireless In-Ears – der nächste Produkt-Trend, den Apple startete.

iPhones: Viele Generationen von Top-Smartphones

Mit iPhones hat sich Apple in der Smartphone-Welt einen sicheren Stand verschafft. Auch wenn Android aufgrund der höheren Zahl der veröffentlichten Geräte immer noch die Nase vorn hat, bietet Apple einen großen Vorteil: Software und Hardware der Apple-Handys sind genau aufeinander abgestimmt. Eigene Prozessoren, das beliebte iOS-Betriebssystem und mehr sorgen dafür, dass die Leistung bei iPhones häufig zu dem Besten gehört, was der Markt zu bieten hat.

Das zeigt auch die neue iPhone-14-Reihe: Allem voran das iPhone 14 Pro Max – das neue Flaggschiff von Apple – setzt die Messlatte ein gutes Stück höher. Besonders der neue A16 Bionic Chip und das langersehnte Hauptkamera-Upgrade auf 48 MP bringen spürbare Verbesserungen mit.

Beim Display erwartet euch nun ein Always-On-Display, das euch auch bei ausgeschaltetem Bildschirm einige Informationen abbildet. Zudem setzt Apple auf die neue sogenannte Dynamic Island. Dabei handelt es sich um die Notch, die nun vom Geräterand nach unten gewandert ist und mehrere Zusatzfunktionen bei Widgets, Mediaplayer und Co. bietet.

Apple hat zudem einige Anpassungen am beliebten Betriebssystem vorgenommen und diese unter iOS 16 veröffentlicht: Der Sperrbildschirm ist nun noch individueller einstellbar, geschriebene Nachrichten lassen sich einige Minuten lang bearbeiten und mit dem Fokus-Modus könnt ihr euch beispielsweise ausschließlich auf die Arbeit konzentrieren.

In den nächsten Jahren profitiert ihr zudem von weiteren Updates von iOS. Der genaue Zeitrahmen variiert dabei von Gerät zu Gerät. Allerdings haben manche iPhones schon fünf bis sechs Versionen von iOS erhalten. Damit liegen sie klar über dem Standard von Android-Herstellern.

iPads für Arbeit und Freizeit

Bei den Tablets mischt Apple seit 2010 kräftig mit. Auch wenn das im Vergleich zu manch anderen Geräten eine kurze Zeitspanne ist, hat der Konzern mittlerweile zahlreiche Varianten des smarten Alltagshelfers auf den Markt gebracht. Wie bei den anderen Produktkategorien setzt Apple auf mehrere Versionen eines Geräts. So ist etwa das iPad der zehnten Generation als Einsteigergerät gedacht.

Wer hingegen noch mehr von der Hardware abverlangt und beispielsweise mit dem Tablet arbeiten will, kann zum leistungsstärkeren iPad Pro greifen. Falls ihr am Tablet zeichnet oder Videos und Bilder bearbeitet, lohnt sich das Upgrade: In Kombination mit einem Apple Pencil oder einer Tastatur bekommt ihr einen adäquaten Laptop- oder Zeichen-Tablet-Ersatz.

Wenn ihr das Beste aus der Smartphone- und Tablet-Welt in einem Gerät wollt, dann ist vielleicht das iPad mini für euch gedacht. Denn dieses ist besonders handlich und leistungsstark zugleich.

Macs als Windows-Konkurrent

2020 erschien das erste MacBook mit M1-Chip als Antrieb. Der Chipsatz bietet so viel Leistung, dass er die meisten Computer mit AMD- oder Intel-Prozessoren aus dem gleichen Jahr locker in die Tasche steckt – und dabei auch noch deutlich energieeffizienter arbeitet, was zu langen Akkulaufzeiten von teils über 20 Stunden führt.

Dabei unterscheidet der Konzern hauptsächlich zwischen dem MacBook und dem Mac. Beide Geräte bringen dank hauseigenen Prozessoren jede Menge Leistung mit sich. Das MacBook ist ein tragbarer Laptop, der für die Arbeit und Entertainment unterwegs gedacht ist. Dank langer Akkulaufzeit ist das beispielsweise mit dem MacBook Air auch kein Problem. Der Mac in seinen Varianten iMac, mini, Studio und Pro ist hingegen für den heimischen Arbeitsplatz konzipiert. Er stemmt locker rechenintensive Aufgaben, wie z. B. 3D-Rendering oder Videobearbeitung.

Apple Watch als iPhone-Ergänzung

Man könnte denken, dass die Apple Watch einfach nur ein Smartphone für das Handgelenk ist. Dabei ergänzt die smarte Watch perfekt euer iPhone und beschert euch so noch viele weitere Funktionen. Etwa das Tracken von diversen Gesundheitsstatistiken wie dem Herzschlag, dem Blutsauerstoff oder dem weiblichen Zyklus.

Zudem eigenen sich Begleiter wie die Apple Watch 8 für Sportbegeisterte. Ihr fordert andere Freunde mit einer Apple Watch heraus und startet eine Reihe von integrierten Übungen. Behaltet dabei jederzeit im Blick, wie viele Schritte oder Minuten ihr noch absolvieren müsst, um euer Tagesziel zu erreichen.

Streaming mit Apple TV

Selbst im Streaming-Sektor ist Apple zu finden: Neben der eigenen Software iTunes (heute aufgeteilt in Apple Music, Apple TV und Apple Podcasts), über die ihr zahlreiche Filme, Serien und Musik erwerben und streamen könnt, bietet das Unternehmen auch Streaming-Boxen. Der Apple TV wird dabei einfach per HDMI-Kabel mit eurem Fernseher verbunden. Sobald ihr Internet für die kleine Box eingerichtet habt, stehen euch zahlreiche Streaming-Portale inklusive des hauseigenen Dienstes Apple TV+ zur Verfügung.

Klangqualität von Apple

Ein vergleichsweiser neuer Zweig bei Apple sind Kopfhörer, die ohne einen direkten Player verkauft werden. Erst 2016 hat das Unternehmen den ersten AirPod auf den Markt gebracht. Seither hat sich einiges getan: Apple arbeitet mit jeder neuen Version am Klangerlebnis oder verbessert das Noise Cancelling – wie bei den Apple AirPods Pro.

Wer auf die Geräuschunterdrückung verzichten kann, bekommt mit den Apple AirPods 3 ebenso hervorragende Audioqualität. Dank ausdauernder Akkus und einem Ladecase mit zusätzlicher Energiereserve könnt ihr mehr als 30 Stunden lang Songs und Co. erleben, bevor die Kopfhörer und das mitgelieferte Case eine Ladepause brauchen.