Apple entfernt Web-Tool zur Überprüfung der iPhone-Aktivierungssperre

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Durch die Aktivierungssperre schützt Apple Nutzerdaten auch nach einem Diebstahl
Durch die Aktivierungssperre schützt Apple Nutzerdaten auch nach einem Diebstahl(© 2016 CURVED)

Lange Zeit war es auf der iCloud-Webseite von Apple möglich, die Aktivierungssperre eines iPhones oder iPads zu überprüfen. Der Online-Dienst ist einem Bericht von MacRumors zufolge nun nicht mehr aufzufinden. Offenbar hat Apple diesen entfernt. Besonders dürfte dies Nutzer ärgern, die den Kauf eines gebrauchten iOS-Geräts planen.

Über das Tool konnten Nutzer prüfen, ob die Aktivierungssperre auf einem iPhone oder iPad aktiviert ist. Für den Vorgang wurde lediglich die Seriennummer oder IMEI des Gerätes benötigt. Wer sich beispielsweise über eine Online-Auktionsplattform wie eBay ein iOS-Gerät von Apple kaufen will, konnte die entsprechende Nummer vom Händler anfordern. Ist das Smartphone oder Tablet gesperrt, konnte dies auf ein gestohlenes Gerät hinweisen, das nach dem Kauf nicht eingerichtet werden kann.

Restlos verschwunden

Auf der iCloud-Webseite ist der entsprechende Service restlos entfernt worden, es erscheint lediglich der Hinweis: "iCloud konnte diese Seite nicht finden". Auch im entsprechenden Support-Dokument von Apple findet das Web-Tool zur Überprüfung der Aktivierungssperre keine Erwähnung mehr. Apple empfiehlt stattdessen, ein gebrauchtes iOS-Gerät vor dem Kauf testweise einzuschalten, um zu sehen, ob dieses in die Werksteinstellungen zurückversetzt worden ist. Gerade bei einem Online-Kauf könnte sich diese Vorgehensweise allerdings als schwierig herausstellen.

Bei der Aktivierungssperre handelt es sich um eine Funktion, die automatisch durch das Nutzen von "Mein iPhone Suchen" auf dem jeweiligen iOS-Gerät aktiviert wird. Sobald ein iPhone oder iPad mit einer Apple ID verbunden ist, kann dieses nicht ohne Eingabe eines Passwortes komplett gelöscht werden – und ist somit unbrauchbar für Dritte. Durch die Aktivierungssperre soll außerdem verhindert werden, dass sich bei einem Diebstahl oder Verlust des Gerätes Fremde Zugang zu privaten Daten verschaffen können. Auch wenn das Web-Tool offenbar nicht mehr vorhanden ist, existiert diese Funktion an sich auch weiterhin.


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