Apple ist bewundernswerter als Google, Amazon und mehr

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Auch 2015 ist Apple für Fortune das Maß der Dinge
Auch 2015 ist Apple für Fortune das Maß der Dinge(© 2014 Flickr/deerkoski)

Das wertvollste Unternehmen der Welt ist auch das bewundernswerteste: Apple belegt erneut den ersten Platz in der jährlichen "Most Admired"-Liste des renommierten Fortune-Magazins. Zum inzwischen achten Mal in Folge thront der Konzern aus Cupertino an der Spitze vor großen Namen wie Google, Amazon, Walt Disney, Coca-Cola oder Nike.

Das Wirtschaftsmagazin beurteilt die Reputation der Unternehmen in seiner Rangliste nach neun Kriterien. Dazu gehören neben Innovationskraft und Produktqualität auch wirtschaftliche Faktoren wie Bonität oder globale Wettbewerbsfähigkeit, aber auch die soziale Verantwortung. Apple heimst in ausnahmslos allen die Bestwertung ein. Das gilt so zwar auch für den Walt Disney-Konzern, der mit einem Börsenwert von rund 175 Milliarden Dollar aber bei lediglich einem Viertel von Apples liegt und damit nur den siebten Platz der Fortune-Liste belegt.

Google ist Apple auf den Fersen, Samsung weit abgeschlagen

Apples Top-Konkurrent heißt Google – auch in der Fortune-Rangliste. Der Suchmaschinenriese verbessert sich vom dritten auf den zweiten Rang und schneidet mit nur zwei Kategorien unterhalb der Bestwertung kaum schlechter ab als Apple: Einzig bei der Qualität und dem Umgang mit seinem Vermögen wird der Suchmaschinenriese schlechter bewertet als Apple. Samsung indes erhält eine Top-Bewertung in Sachen Innovation, muss sich dafür aber leichte Abstriche in allen anderen Kategorien gefallen lassen, vor allem bei der Beurteilung des Managements. Insgesamt reicht es nur für Platz 30.

Dank iPhone 6 und iPhone 6 Plus hat Apple allerdings auch das erfolgreichste Quartalsergebnis der Wirtschaftsgeschichte hinter sich. Mit dem anstehenden Release der Apple Watch hat das Unternehmen zudem einen mit vielen Vorschusslorbeeren und hohen Erwartungen bedachten Coup in der Hinterhand – oder am Handgelenk der Hinterhand –, der einen neuen Boom-Markt schaffen soll. Die Kür kommt also keineswegs überraschend, auch wenn Fortune nicht Apple-CEO Tim Cook, sondern Googles Larry Page zum Geschäftsmann des Jahres 2014 ernannt hat.


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