Apple macht Beats Music zu iTunes

Beats Music soll iTunes wieder vorantreiben.
Beats Music soll iTunes wieder vorantreiben. (© 2014 Beats Music, CURVED Montage)

Die sinkenden Einnahmen bei iTunes zwingen Apple zu einer neuen Strategie. Der Streaming-Dienst von Beats soll deshalb im kommenden Jahr unter der iTunes-Marke weiterlaufen, berichtet das Wall Street Journal.

Beats wird zu iTunes

Die Abwärtskurve bei iTunes zwingt Apple dazu, sein Streaming-Angebot neu zu organisieren. Der Musik-Streaming-Dienst Beats Music wird deshalb ab 2015 eingestellt und in iTunes integriert.

Gerüchte dazu gab es schon vor einiger Zeit, Apple dementierte jedoch, sich von der Beats-Marke zu verabschieden. Das Wall Street Journal bringt diesen Plan jedoch jetzt wieder ins Spiel, weil die digitalen Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent gesunken sind.

Günstigeres Abo-Modell

Mit iTunes Radio hat der Konzern bereits einen Streaming-Dienst, der jedoch weniger Funktionen als Beats Music hat und der große Erfolg bleibt auch hier bisher aus. Mit der Integration des aufgekauften Unternehmens will Apple das iTunes-Angebot wieder aufwerten, um die digitalen Verkäufe anzukurbeln.

Dabei helfen soll auch eine Reduzierung der monatlichen Gebühr. Die verantwortlichen Apple-Manager sollen sich derzeit in Verhandlungen mit den Plattenfirmen befinden, um das Abo billiger anbieten zu können. Beats Music kostet derzeit 9,99 Dollar im Monat oder 99 Dollar im Jahr. Der Konzern möchte den Dienst künftig um fünf Dollar anbieten können.

Apple hat bisher die Gerüchte, sich von Beats Music zu verabschieden, dementiert. Es wird jedoch seit Monaten davon berichtet, dass das Streaming-Produkt von Dr. Dre und Jimmy Iovine langfristig iTunes Radio retten soll.


Weitere Artikel zum Thema
iPhone 2020 könnte wesent­lich schnel­ler als alle Vorgän­ger sein
Sascha Adermann
Im iPhone Xs Max arbeitet der A12 Bionic Chip – dieser ist zurzeit das Maß aller Dinge
Der Prozessor für das iPhone 2020 dürfte leistungsmäßig einen kräftigen Sprung machen. Möglich macht dies die Fertigung im 5-Nanometer-Verfahren
Apple plant offen­bar eigene Kredit­karte
Lars Wertgen
Apple wird angeblich bald eine Kreditkarte anbieten
Apple hat offenbar Gefallen am Geschäft der Finanzdienstleister gefunden – der iPhone-Hersteller plant angeblich eine Kreditkarte.
Gemein­same Apps für iPho­nes und Macs sollen spätes­tens 2021 kommen
Francis Lido
Für das MacBook Pro könnten bald deutlich mehr Apps zur Auswahl stehen als bisher
Gemeinsame Apps für macOS und iOS sollen bis 2021 Realität werden. Schon 2019 könnten aber viele iPad-Anwendungen den Weg auf Macs finden.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.