iTunes: Verkäufe gehen um 13 Prozent zurück

Ungefähr drei Milliarden Dollar zahlte Apple für die Übernahme von Beats
Ungefähr drei Milliarden Dollar zahlte Apple für die Übernahme von Beats(© 2014 CURVED)

Streaming statt Shopping: Die Verkäufe digitaler Musik über iTunes sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 bis 14 Prozent zurückgegangen, meldet die International Business Times. Als Grund dafür ist ein Trend hin zum Streaming über Abo-Portale wie Spotify zu sehen.

Die sinkenden Absatzzahlen scheinen tatsächlich in erster Linie Musik zu betreffen. Wie Apple in dieser Woche bekannt gab, ist der Umsatz von iTunes insgesamt um 7 Prozent gestiegen, Filme und sonstige Medien dabei inbegriffen. Eine genaue Aufschlüsselung lieferte Cupertino allerdings nicht. Schon 2013 wollten immer weniger Menschen einzelne Songs oder ganze Alben kaufen als im Jahr zuvor, allerdings sanken die weltweiten Umsätze der Sparte damals lediglich um 2,1 Prozent.

Ist Beats Music die Zukunft?

Apple selbst ist sich des Trends hin zum Streaming bewusst. Als Gegenmaßnahme plane der iKonzern, die Zugangsgebühren für seinen eigenen Beats-Dienst um die Hälfte zu reduzieren: Statt 9,99 Dollar soll er nur noch 5 Dollar pro Monat kosten. Gerüchten zufolge wolle Apple sogar so weit gehen und Beats Music als eigene Marke den Rücken kehren. Der Dienst würde vollständig in iTunes integriert und als solcher vermarktet werden – was ein Apple-Sprecher allerdings lapidar als "unwahr" bezeichnete.

Beats Music selbst konnte im März bloß 110.000 Abonnenten verzeichnen, über die weitere Entwicklung der Nutzerzahlen gab es seitdem keine Angaben mehr. In Deutschland ist der Dienst bis heute nicht offiziell gestartet, ein Termin existiert bislang nicht.

 


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