Apples Chef-Designer über anonyme Konkurrenz und Kopien

Unfassbar !6
Jonathan Ive äußert sich selten in Inverviews
Jonathan Ive äußert sich selten in Inverviews(© 2014 Apple)

"Wir sind umgeben von anonymen, schlecht produzierten Dingen" – das ist die Ansicht von Jonathan Ive, jenem Designer, ohne den weder iPhone noch iMac oder iPad das wären, was sie sind. Für Interviews ist der gebürtige Brite nicht bekannt. Umso interessanter dürfte daher das Gespräch sein, das unlängst die Sunday Times mit ihm führte.

Warum es so viele schlecht designte Produkte gibt, kann er nur vermuten: "Es ist verlockend davon auszugehen, dass es den Leuten, die sie benutzen, einfach egal ist – genau so wie denen, die sie herstellen." Es habe sich aber gezeigt, dass es eben nicht egal ist; dass es den Menschen nicht nur um Ästhetik gehe, sondern um hochwertige Dinge, in die viel Gedankenarbeit geflossen ist.

Nicht einfach nur ein Design, sondern ein mühevoller Schaffensprozess

Im Gegensatz zur Konkurrenz gehe es Apple nicht nur ums Geld: "Wir lassen uns nicht aus finanziellen Gründen so viel Zeit [...]." Für Nachahmer seiner Designs findet er klare Worte: "Es ist Diebstahl." Es handele sich nicht nur um ein einfaches Design, sondern vielmehr um Abertausende Stunden voller Anstrengung. "Es braucht Jahre voller Widmung, Jahre voller Schmerz." Das klingt fast so, als sei die Arbeit für Ive reine Folter. Zu hassen scheint er seinen Job aber nicht: "Jeder mit dem ich arbeite teilt die Liebe und den Respekt bei der Herstellung."


Weitere Artikel zum Thema
Nintendo Switch: Bei diesen Games macht der Akku schlapp
Marco Engelien
Mit der Switch könnt ihr unterwegs zocken. Aber wie lange?
Mit der Nintendo Switch könnt ihr nicht nur vor dem Fernseher zocken, sondern auch unterwegs. Je nach Spiel hält der Akku aber unterschiedlich lang.
Galaxy S9: Display soll bis zu 90 Prozent der Vorder­seite einneh­men
Guido Karsten13
Naja !6Beim Galaxy S8 liegt die "Screen-to-Body-Ratio" bereits bei knapp über 83 Prozent
Beim Galaxy S9 soll das Display einen noch größeren Teil der Vorderseite bedecken als beim Vorgänger. Fällt der Rand unten dann weg?
Libra­tone Q Adapt On-Ear made for Google im Test
Marco Engelien
Dynamisches Duo: der Libratone Q Adapt On-Ear und das Pixel
Der Libratone Q Adapt On-Ear gehört zu den ersten Geräten, die das Label "made for Google" tragen. Was das bedeutet, erklären wir im Test.