Apps für Android nach wie vor nicht so profitabel wie für iOS

Naja !11
iOS-Apps bringen mehr Geld ein als Anwendungen für Android
iOS-Apps bringen mehr Geld ein als Anwendungen für Android(© 2014 CURVED)

Mit welchen Apps lässt sich mehr Geld verdienen? Laut einer aktuellen Studie ist die Antwort klar: Anwendungen für iOS bringen insgesamt mehr ein als Apps für Android. Laut des Berichts von AppsFlyer geben iPhone-Besitzer im Durchschnitt 2,5 Mal so viel für In-App-Käufe aus wie Android-Nutzer.

Für den Bericht mit dem Namen "State of In-App-Spending" wurde das Verhalten von über 100 Millionen Smartphone- und Tablet-Nutzern in über 1000 Apps untersucht, berichtet AndroidAuthority. Insgesamt seien in dem Zeitraum der Beobachtung 300 Millionen Dollar für In-App-Käufe bezahlt worden. Demnach geben iOS-Nutzer pro Monat im Schnitt 1,08 Dollar innerhalb von Anwendungen aus; bei Android-Nutzern sind es lediglich 0,43 Dollar.

Android-Nutzer zahlen für Produktivität

Der Erhebung zufolge tätigen 7,1 Prozent der Besitzer eines Gerätes mit iOS mindestens eine Bezahlung pro Monat innerhalb einer App. Bei Android sind es gerade einmal 4,6 Prozent. Doch auch Android-Nutzer führen in einem Bereich: Offenbar sind bis zu fünf Mal mehr Nutzer gewillt, für "nützliche" Apps zu zahlen als iOS-Nutzer. Wenn Besitzer eines iPhones oder iPads innerhalb einer Produktivitäts-App eine Erweiterung kaufen, bezahlen sie allerdings mehr: 7,99 Dollar gegenüber 3,82 Dollar bei Android. In allen anderen Bereichen, also auch bei den Spielen, führt hingegen iOS die generelle Zahlungswilligkeit an.

Es gibt auch regionale Unterschiede: So geben US-Bürger zum Beispiel deutlich mehr Geld innerhalb von Shopping-Apps aus als Nutzer in Asien oder Europa. Interessanterweise geben Menschen im Schnitt mehr Geld für In-App-Käufe aus, wenn sie bereits für die Anwendung selbst bezahlt haben als in kostenlosen Apps. Die Zahlen belegen, was das App-Angebot oftmals nahelegt: Entwickler haben ein größeres Interesse daran, ihre Software für iPhones zur Verfügung zu stellen als für Android-Geräte.


Weitere Artikel zum Thema
Schlechte Vibes: Lenovo will sich künf­tig auf Moto konzen­trie­ren
Michael Keller
Das Moto G5 wird voraussichtlich das nächste Smartphone von Lenovo
Lenovo verabschiedet sich von seiner Smartphone-Marke Vibe: Der Hersteller will offenbar in Zukunft nur noch Moto-Geräte veröffentlichen.
Insta­gram führt Alben ein: Bis zu zehn Fotos und Videos gleich­zei­tig posten
Marco Engelien
Instagram erlaubt nun bis zu zehn Bilder oder Videos pro Beitrag.
Mehr Fotos in einem Album hochladen: Instagram erlaubt es Nutzern künftig, bis zu zehn Bilder oder Videos auf einmal zu posten.
Nokia 8-Vorstel­lung wird per 360-Grad-Videost­ream live über­tra­gen
Michael Keller
Her damit !12Für die Übertragung vom MWC 2017 nutzt Nokia die 360-Grad-Kamera Ozo
Nokia wird auf dem MWC 2017 eine Pressekonferenz abhalten. Die Keynote soll live übertragen werden – als 360-Grad-Stream.