Archos ArcBook: Günstiges Android-Netbook präsentiert

Das Archos ArcBook ist zwar ein wenig schwach auf der Brust, bietet dafür aber einen Touchscreen
Das Archos ArcBook ist zwar ein wenig schwach auf der Brust, bietet dafür aber einen Touchscreen(© 2014 Archos)

Mit dem ArcBook stellt Archos ein neues Android-Netbook vor, das vor allem durch seinen Preis überzeugen soll: Für gerade mal 170 Euro sollt Ihr ab Juni ein kompaktes Arbeitsgerät erhalten, das durch seinen Zugriff auf Cloud-Speicher und Play Store vor allem Unterwegs praktisch sein könnte.

Der 10,1-zöllige Touchscreen wird von einer Tastatur und einem Touchpad unterstützt: Ihr könnt das Gerät also Nutzen, wie ein normales Netbook, oder eben auf das Display tippen, wenn Ihr dies vorzieht. Zwei USB-Anschlüsse würden sogar den Anschluss einer Maus erlauben. Ab Werk kommt das Gerät mit Android 4.2 Jelly Bean und bringt an vorinstallierten Apps Google Chrome, YouTube und Gmail, sowie die Office Suite Pro 6 mit, dank der Word-, Excel- und Powerpoint-Dokumente erstellt und bearbeitet werden können.

Nicht für alle Gelegenheiten

Für den geringen Preis müsst Ihr allerdings einige Abstriche in der Leistungsfähigkeit in Kauf nehmen: Die Auflösung ist mit 1024 x 600 Pixeln nicht allzu beeindruckend, ein GB RAM sind an der unteren Grenze und nur 8 GB interner Speicher wollen definitiv über den vorhandenen microSD-Slot aufgerüstet werden. Videobearbeitungen, umfangreiche Komprimierungsvorgänge oder ähnliche leistungsintensive Aufgaben solltet Ihr dem ArcBook also lieber nicht auferlegen.

Für ein Netbook, das auch für einfache Arbeiten taugt, ist das Gerät dennoch absolut ausreichend. Vor allem die zehn Stunden Akkulaufzeit, welche der Hersteller verspricht, sind in Kombination mit der Möglichkeit, auf einer Tastatur längere Texte zu schreiben oder auch auf einen Touchscreen ausweichen zu können, gut für längere Bahnfahrten geeignet.


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