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Austauschbare Akkus: Dieses EU-Gesetz verändert Handys für immer

iPhone 14 Pro Max Wasserspritzer
Das iPhone 14 Pro Max (Bild) ist wasserfest. Werden zukünftige Generationen darauf verzichten? (© 2022 CURVED )
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der Europäische Rat verbietet ab 2027 Handys ohne austauschbare Akkus
  • Die Akkus müssen von den Nutzern per Hand entfernt werden können
  • Das neue Gesetz soll der Umwelt zugutekommen

Was der Europäische Rat diese Woche beschlossen hat, wird den Smartphone-Markt für immer verändern. Ab 2027 sind alle Hersteller dazu verpflichtet, ihre Handys nur noch mit austauschbarem Akku in der EU zu verkaufen.

Bereits im Juni hat sich der Europäische Rat mit einem neuen Gesetz beschäftigt, das vorsieht, dass Smartphones in der EU ab 2027 mit einem von Hand austauschbaren Akku ausgeliefert werden. Diese Woche wurde es nun endlich offiziell beschlossen, muss aber noch unterzeichnet werden. Das ist jedoch nur eine Formalie. Sobald die Tinte auf dem Papier ist, beginnt für Apple, Samsung und Co. das Rennen um neue Smartphone-Designs.

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Smartphone-Design der Zukunft ist ungewiss

Das neue Gesetz des Europäischen Rats sieht vor, dass die Akkus aller Smartphones ab 2027 ohne Werkzeug und auf einfachste Art per Hand entfernbar sein müssen. Viele unter euch werden nun sicher jubeln – endlich wieder austauschbare Akkus wie früher! Für die Hersteller bedeuten diese Vorgaben jedoch eine massive Umstellung, die zahlreiche Designänderungen und das eine oder andere Problem mit sich bringen dürfte.

In den vergangenen Jahren hat sich der Trend durchgesetzt, dass die Gehäuse der Handys fest verklebt sind. Die Technik ist meist von einem Aluminiumrahmen umgeben, auf dem vorne und hinten zwei Scheiben aus weitestgehend kratz- und bruchfestem Glas sitzen. Um das Handy zu öffnen, müsste man den Klebstoff erhitzen, der das "Sandwich" zusammenhält und dann das Glas abnehmen.

Ein Akkuaustausch kann und sollte daher nur in einer Handywerkstatt vorgenommen werden. Das ist jedoch unter Umständen teuer für die Verbraucher und zudem nicht nachhaltig, da bei dieser Art des Austauschs Teile wie die Glasrückseite kaputtgehen können.

Der Vorteil dieses Designs ist jedoch, dass die Smartphones zu einem hohen Grad staub- und wasserfest sind. Es ist fragwürdig, ob der gleiche Schutz mit einem herausnehmbaren Akku gewährleistet werden kann.

Neues Gesetz soll der Umwelt zugutekommen

Die Wasserfestigkeit der Smartphones hat für den Europäischen Rat jedoch nicht die höchste Priorität. Das neue Gesetz zielt darauf ab, die Nachhaltigkeit der Smartphone-Industrie zu erhöhen. Wenn die Verbraucher in der Lage sind, den Akku selbst zu wechseln, werden sie ihre Handys länger nutzen und somit Ressourcen schonen – so das Ziel.

Der Umbau der Handydesigns ist aber nicht das einzige, wozu das neue Gesetz die Smartphone-Hersteller verpflichtet. Es beinhaltet außerdem folgende Vorgaben:

  • Hersteller sind dazu verpflichtet, bis Ende 2027 mindestens 63 Prozent der Akkus einzusammeln, die normalerweise auf der Deponie landen würden. Bis 2030 sollen es 73 Prozent sein.
  • Bis 2027 soll 50 Prozent Lithium für neue Akkus aus Recycling stammen. Bis 2031 sollen es 80 Prozent sein.
  • Industrie-, SLI- und EV-Batterien müssen zu einem bestimmten Prozentsatz aus recyceltem Material bestehen. Anfänglich sind dies 16 Prozent für Kobalt, 85 Prozent für Blei, 6 Prozent für Lithium und 6 Prozent für Nickel.
  • Für Nickel-Cadmium-Batterien soll bis Ende 2025 eine Recyclingeffizienz von 80 Prozent erreicht werden. Für alle anderen Batteriearten soll bis 2025 ein Wirkungsgrad von 50 Prozent angestrebt werden.

Was bedeutet das kurzfristig?

Werden die Auswirkungen dieses neuen Gesetzes direkt zu spüren sein? Wohl kaum. Die unveröffentlichten Smartphones für dieses Jahr und selbst für das Folgejahr sind längst designt und in verschiedenen Testphasen. Es wird eine lange Zeit dauern, bis wir Veränderungen sehen. So richtig losgehen wird es dann erst kurz vor dem Inkrafttreten, also im Jahre 2027.

Doch eines ist klar: Obwohl das Gesetz nur Geräte betrifft, die in der EU verkauft werden, wird es dennoch globale Auswirkungen haben. Apple, Samsung und Co. werden nicht anfangen, extra für die EU spezielle Modelle zu fertigen. Und auf den Verkauf auf diesem Markt werden sie auch nicht verzichten. Höchstwahrscheinlich wird es eine globale Trendwende geben.

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