CES 2016: Die coolsten Gadgets der Messe

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CES-Gadgets
CES-Gadgets(© 2016 Canhegat/Ember)

Auf der CES 2016 verstecken sich so manche witzige und ausgefallene Geräte. Doch so verrückt diese Gadgets auch sind, irgendwie sind sie trotzdem ziemlich cool!

Von Helmen, die den Haarwuchs fördern sollen, über Raupen, die schon Vorschulkindern das Programmieren beibringen. Fitnesstracker für Katzen oder Schuhe, die Schritte zählen. Das sind die kuriosesten Gadgets der Messe.

iGrow Laser: Der Haarwuchshelm

Es klingt super leicht: Einfach ab und zu den iGrow-Helm mit Laserlämpchen aufsetzen und schon sprießt nach 12-16 Wochen das verlorene Haar in dichter Fülle wieder nach. Zumindest sind die Entwickler von Apira Science so von ihrem Produkt überzeugt, dass sie eine sechsmonatige Geld-Zurück-Garantie einräumen. Laut der Webseite beweisen klinische Studien die Wirksamkeit der Technologie. Wer sich selbst davon überzeugen möchte, muss für den Helm 695 Dollar hinlegen - zur CES gibt es gerade ein Angebot für 595 Dollar.

iGrow Laser(© 2016 Apira Science)

The Mug: Immer die richtige Kaffee-Temperatur

Der digitale Kaffeebecher The Mug von Ember kühlt den heißen Kaffee oder Tee auf die gewünschte Temperatur herunter und hält diese dann für zwei Stunden. Eine kleine digitale Anzeige zeigt die Temperatur, die durch Drehen des unteren Becherteils geändert werden kann. Über die App, die auch auf der Apple Watch laufen soll, lassen sich Vorlagen für verschiedene Getränke erstellen. So kann der grüne Tee zum Beispiel immer kühler genossen werden als der aus Kräutern. Inklusive Versand nach Deutschland kostet ein Kaffeebecher rund 170 Dollar. Geliefert werden soll er ab April 2016.

Ember The Mug(© 2016 Ember)

Canhegat: Fitnesstracker für Haustiere

Der französische Hersteller hat einen bunten Sensor entwickelt, den Eure Haustiere am Halsband tragen können. Mit einer App seht Ihr dann wie viele Schritte sie zurückgelegt und wie viele Kalorien sie verbraucht haben. Die Idee dahinter ist, dass Ihr dann eintragt, was Ihr Euren Vierbeinern in den Napf legt und alle Daten gesammelt mit dem Tierarzt besprechen könnt, damit dieser Diätpläne für Eure Katzen und Hunde aufstellt. Was der Sensor kostet und ab wann er erhältlich ist steht noch nicht fest.

Canhegat Fitnesstracker(© 2016 canhegat)

PicoBrew: Bierbrauen für Zuhause

Die umfangreiche Maschinerie, die für das professionelle Bierbrauen benötigt wird, passt in ein kleines Küchengerät? Mit dem PicoBrew soll das möglich sein! Fünf Liter Bier werden in zwei Stunde gebraut. Rezepte können über eine App geladen und als Anweisung an den Pico geschickt werden. Vorbesteller sollen das Gerät für 599 Dollar im Mai 2016 geliefert bekommen.

PicoBrew(© 2016 PicoBrew)

Digitsole: Drei smarte Schuhe mit Heizung

Schuhe aus der Zukunft gefällig? Dann sind die Smartshoes von Digitsole aus Frankreich genau das richtige. Im Schuh sind Sensoren eingebaut, die Schritte und verbrauchte Kalorien zählen. Zusätzlich gibt es eine beheizbare Sohle, die über eine App gesteuert wird. Die Sportschuhe messen zusätzlich Werte für die Schock-Absorption beim Bodenkontakt. Auch im Sortiment: blaue Sneaker und schwarze Pumps. Auf den Markt kommen sollen die Modelle gegen Ende des Jahres. Die Sportschuhe sollen um die 450 Dollar kosten.

Thermo: Das WLAN-Thermometer

Die Firma Withings ist für seine Gadgets im Gesundheitsbereich bekannt. Nach smarten Waagen, Fitnesstrackern und App gesteuerten Blutdruckmessgeräten, hat der Hersteller jetzt das Fieberthermometer Thermo herausgebracht, das innerhalb von zwei Sekunden die Körpertemperatur misst und die Daten per Bluetooth oder WLAN an eine App überträgt und protokolliert. Das Tagebuch mit den Messwerten kann sogar mit einem Klick mit dem behandelnden Arzt geteilt werden. Wann das Gerät erscheint, ist noch nicht klar, kosten wird es rund 100 Euro.

Code-A-Pillar: Vorschulkinder lernen programmieren

Mit einer Plastikraupe von Fisherprice sollen in Zukunft schon Vorschulkinder erste Programmierfähigkeiten erwerben. Na ja, zumindest verstehen sie, dass Befehle der Reihe nach abgearbeitet werden. Denn: Die Raupe lässt sich aus verschiedenen Modulen zusammenstecken, die jeweils eine Richtung angeben oder dafür sorgen, dass das Tier blinkt. So können die Kleinen eine Choreografie "programmieren". Ab Herbst soll der Code-A-Pillar für 50 Dollar in die Läden kommen.

Fisher Price Code-A-Pillar(© 2016 Fisher Price)

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