CES: Diese Gadgets kümmern sich 2015 um Eure Fitness

Fitnesstracker finden nicht nur am Handgelenk ihren Platz.
Fitnesstracker finden nicht nur am Handgelenk ihren Platz.(© 2015 Sensoria)

Das Jahr ist noch jung und der Vorsatz, sich mehr um die eigene Fitness zu kümmern, noch frisch. Dabei helfen Euch in Zukunft einige Gadgets, die auf der CES 2015 das Licht der Welt erblickten – und die nicht alle ihren Platz am Handgelenk haben.

Allerdings steht keines der Gadgets sofort bereit, um Euch bei der Umsetzung der guten Vorsätze zu helfen. Einige könnt ihr allerdings sofort bestellen, bei anderen ist noch Geduld bis zum Frühjahr und teilweise bis zum Sommer nötig, aber dann macht Sport im Freien ja auch erst wieder richtig Spaß.

Zensorium Being misst Eure Stimmung

Die schicke Fitness-Uhr Being von Zensorium überwacht nicht nur die üblichen Daten wie Schritte, Kalorien, Entfernungen, Geschwindigkeit, Schlaf, Herzfrequenz, sondern will als Alleinstellungsmerkmal noch Eure Stimmungen erkennen und protokollieren. Anfangs unterscheidet sie zwischen normal, entspannt, aufgeregt und besorgt. Im März ist offizieller Verkaufsstart und in den USA soll sie regulär 199 Dollar kosten. Ob Zensorium die Being auch offiziell in Deutschland vertreiben wird, ist derzeit unklar.

Das Zensorium Being will Eure Stimmung erkennen.(© 2015 Zensorium)

AmpStrip von FitLinxx: Fitnesstracker in Pflasterform

AmpStrip von FitLinxx ist der Fitnesstracker für alle, die sich nicht von ihrer geliebten Uhr trennen oder gar nichts am Handgelenk tragen wollen. Er wird wie ein Pflaster direkt auf die Haut geklebt. Das Gadget ist natürlich wasserdicht, so dass Ihr mit ihm auch schwimmen gehen könnt.

Von Zeit zu Zeit muss das Fitness-Pflaster allerdings neu aufgeklebt werden, aber zum Aufladen des Akkus, braucht Ihr es dank der drahtlosen Ladestation nicht abnehmen. AmpStrip zählt nicht nur Eure Schritte und andere Bewegungen, sondern überwacht zusätzlich noch Eure Herzfrequenz.

Die Crowdfunding-Kampagne für AmpStrip auf Indiegogo läuft noch bis zum 8. Febraur 2015 und hat ihr Ziel bereits erreicht. Für 119 Dollar und 39 Dollar für Versand und Steuern könnt Ihr Euch ein Fitness-Pflaster sichern. Im Juni sollen die fertigen Fitnesstracker ausgeliefert werden, wenn FitLinxx den eigenen Zeitplan einhalten kann.

Valedo hilft gegen Rückenschmerzen

Der Valedo zählt weder Schritte noch sagt er Euch, wie gut Ihr geschlafen habt. Stattdessen soll Euch dieses Gadget zu einem gesunden und schmerzfreien Rücken verhelfen. Dafür klebt Ihr zwei kleine Kästen mit Sensoren auf Brustbein und Kreuzbein.

Die zugehörige App hält 45 Übungen bereit und weiß dank der Sensoren im Valedo, ob Ihr sie korrekt ausführt. Bereits nach sechs Wiederholungen von 10 bis 15 Minuten langen Trainingseinheiten innerhalb von 14 Tagen soll man nach Angaben des Herstellers eine deutliche Verbesserung am Rücken spüren.

Valedo hilft Eurem Rücken.(© 2015 Hocoma)

In Deutschland ist der Valedo sogar schon vor der Präsentation in den USA erhältlich gewesen. Er kostet hierzulande 299 Euro.

Smarte Socken von Sensoria

Ihr wollt beim Joggen keinen unnötigen Ballast mit Euch herum tragen und lasst deswegen das Smartphone und selbst Armbänder zuhause liegen, wollt aber trotzdem nicht auf Daten verzichten. Dann sind die Socken von Sensoria perfekt für Euch.

Aber auch bei (Team-)Sportarten, bei denen Armbänder verboten, aber Socken kein Problem sind, liefert Sensoria endlich Daten. Nachdem der Hersteller zuerst seine Indiegogo-Backer versorgt hat, startete mit der CES der reguläre Verkauf in den USA. Ein Paar Socken mit einem abnehmbaren Sensor kostet 199 Dollar.

Garmins Smartwatch-Triple: Fenix 3, Epix, und Vivoactive

Garmin hat die CES genutzt um gleich drei neue Smartwatches für Sportler vorzustellen: Die Fenix 3, die Epix und die Vivoactive. Die Fenix 3 ist das Topmodell mit GPS, Bluetooth, Herzfrequenzsensor, Apps, rundem Farbdisplay, Kompass, Höhenmesser sowie Barometer und erkennt sogar Schwimmzüge. Demzufolge ist sie auch wasserdicht und mit einem Preis von 500 Dollar nicht gerade günstig.

Die Epix bringt Euch eine digitale GPS-Karte ans Handgelenk, erfasst einige Daten und kostet je nach gewählten Kartenmaterial 550 oder 600 Dollar. Die Vivoactive ist mit einem Preis von 250 Dollar - 300 Dollar, wenn ein Herzfrequenzsensor eingebaut sein soll - die günstigste der neuen Uhren. Sie erfasst ebenfalls zahlreiche Daten und ist dünner und leichter. Auf Spezialfunktionen wie die Karten oder GPS und einen Kompass müsst Ihr allerdings verzichten.

Darüber hinaus stellten mehrere Hersteller neue Versionen ihrer Fitnesstracker vor. Der Wellograph 2.0 überwacht jetzt auch Euren Schlaf, das Razer Nabu X ist noch günstiger als sein Vorgänger, und für das Garmin Vivofit 2 stehen Armbänder in vielen Designs zur Auswahl. Lenovo setzt - wie Sony beim SmartBand Talk - bei seinem Vibe Band VB10 auf ein E-Ink-Display, und das InBody Band hält Euch auch über Euren Körperfettanteil auf dem Laufenden.


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