Crowdfunding-Juwelen: RocketSkates, EO1, Kudoso & Pelty

OK, nicht wirklich mit Raketenantrieb, sondern mit einem Elektromotor - aber trotzdem ein cooles Fortbewegungsmittel.
OK, nicht wirklich mit Raketenantrieb, sondern mit einem Elektromotor - aber trotzdem ein cooles Fortbewegungsmittel.(© 2014 Acton)

CURVED präsentiert Euch jede Woche die mobilen Highlights aus Crowdfunding-Portalen wie Kickstarter, Indiegogo oder Startnext. Heute mit Raketenschuhen, einem digitalen Bilderrahmen für Kunstwerke, einer Benachrichtigungsleuchte für Anrufe und Nachrichten, einem WLAN-Router, den Kinder hassen werden und einem Bluetooth-Lautsprecher, der Teelichter statt Batterien braucht.

ACTON R RocketSkates: Mit Raketenschuhen über den Fußweg fahren

Ein Traum wird wahr! Schnallt Ihr die RocketSkates von Acton R an Eure Füßen, bewegen sie Euch über den Fußweg. Ihr müsst nur noch das Gleichgewicht halten und die Richtung vorgeben. Erreicht Ihr eine Stufe oder ein Geschäft, tretet Ihr einfach wieder auf und könnt normal laufen. Ein Fernbedienung braucht Ihr nicht, aber eine App gibt es trotzdem. Sie zeigt Euch die zurückgelegte Strecke, den Batteriestand und den Zustand der Rollen an. Zusätzlich zeichnet sie Eure Routen auf und lädt zu spielen ein.

Programmierer können das ganze System mit Hilfe eines SDK noch ausbauen. Bis zum 22. August könnt Ihr Euch noch ein Paar RocketSkates auf Kickstarter sichern. Zur Auswahl stehen drei Modelle mit Reichweiten von sechs, acht oder zehn Meilen beziehungsweise Akku-Laufzeiten von 45, 70 oder 90 Minuten. Die günstigste Version erhaltet Ihr für 399 US-Dollar zuzüglich 100 Dollar für den Versand. Umgerechnet zahlt Ihr insgesamt also mindestens knapp 367 Euro.

Electric Objects EO1: Digitaler Bilderrahmen für Kunstwerke

Dieser elektronische Bilderrahmen hat nichts mit den Geräten gemeinsam, die vor einigen Jahren an den Ramschtheken der Elektronikfachmärkte standen. Der Electric Objects EO1 sieht nicht nur schicker aus, sondern soll von einem richtigen Rahmen mit Bild nicht zu unterscheiden sein. Auf dem hochauflösenden Display erscheinen dann auch nicht Eure Urlaubsfotos, sondern Werke von Künstlern.

Über eine App wählt Ihr Bilder und Gemälde aus verschiedenen Quellen aus und schickt sie per WLAN auf den EO1. Dort könnt Ihr sie ganz nach belieben wieder austauschen. Bis zum 7. August könnt Ihr Electronic Objects noch auf Kickstarter unterstützen. Der Bilderrahmen EO1 ist mit 299 Dollar nicht gerade eine Schnäppchen. Zusammen mit den 100 Dollar Versandkosten ergibt sich umgerechnet ein stolzer Gesamtpreis von 294 Euro.

LEDmeKnow: Dezente Benachrichtigungsleuchte

Wenn das Smartphone in der Tasche vibriert oder der Signalton erklingt, wisst Ihr nicht ob es wichtig ist oder Zeit hat, sondern müsst das Handy erst in die Hand nehmen. Es gibt jedoch Momente, in denen man dies gar nicht will oder es sich nicht gehört. Und genau dann will euch LEDmeKnow unterstützen.

Die Leuchte verfügt über neun farbige Flächen, denen Ihr verschiedene Nachrichtenarten und auch Personen zuordnen könnt. So erkennt Ihr mit einem kurzen Blick, ob es wichtig ist und Ihr das Smartphone in die Hand nehmen müsst oder es ignorieren könnt. Die Finanzierungsphase auf Kickstarter läuft noch bis zum 25. Juli. Wenn Ihr schnell seid, könnt Ihr Euch noch eine LEDmeKnow für 60 Dollar sowie 15 Dollar Versandkosten sichern. Umgerechnet ergibt sich ein Preis von etwa 55 Euro.

Kudoso: Ein WLAN-Router der Kinder motiviert

Kinder werden diesen WLAN-Router hassen. Der Kudoso schränkt ihren Internetzugang nicht nur zeitlich und thematisch ein, sondern verlangt auch noch, dass sie Aufgaben erledigen, bevor sie online gehen können. Die Eltern legen fest, wie viele Punkte es für Aufgaben wie Müll rausbringen, Hausaufgaben erledigen oder Zimmer aufräumen gibt.

Die gesammelten Punkte kann der Nachwuchs dann in vorher festgelegter Höhe gegen Zeit auf verschiedenen Online-Portalen eintauschen. Für 89 US-Dollar inklusive Versandkosten könnt Ihr Euch noch bis zum 25. Juli einen Kudoso auf Kickstarter sichern. Umgerechnet kostet Euch der Router somit rund 65 Euro.

Pelty: Teelicht-Bluetooth-Lautsprecher

Dieser Bluetooth-Lautsprecher braucht weder Akku noch Steckdose und auch kein Sonnenlicht. Stattdessen stellt Ihr ein brennendes Teelicht in den Pelty, und er zieht aus der Flamme genug Energie, um eine drahtlose Verbindung zum Smartphone oder einer anderen Musikquelle aufzubauen.

In einer Entfernung von 50 Zentimetern erreicht er dem Hersteller zufolge eine Lautstärke von bis zu 95 Dezibel. Noch bis zum 9. August könnt Ihr den Teelicht-Bluetooth-Lautsprecher noch auf Indiegogo unterstützen. Für 229 Dollar und 15 Dollar Versandkosten erhaltet Ihr einen Pelty. Umgerechnet kostet er insgesamt rund 180 Euro.


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