Cyanogen: "Mehr Nutzer als Windows Mobile und BlackBerry zusammen"

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Cyanogen freut sich mittlerweile über 50 Millionen Nutzer
Cyanogen freut sich mittlerweile über 50 Millionen Nutzer(© 2015 Cyanogen, CURVED Montage)

Cyanogen befindet sich auf der Überholspur und ist nicht unbedingt zurückhaltend, wenn es darum geht, den eigenen Erfolg zu unterstreichen: Der Android-Entwickler und Cyanogen-Mitarbeiter Adnan Begovic sorgte nun beispielsweise beim Code Rush Entwickler-Event in Seattle für Aufsehen, als er erklärte, dass Cyanogen mittlerweile von mehr Menschen genutzt werde als Windows Mobile und Blackberry zusammen.

Die Gesamtmenge der Cyanogen-Nutzer gab Begovic mit 50 Millionen an. Ende 2013, als das Betriebssystem der Entwickler noch ausschließlich als alternativ nutzbare Software für gerootete Android-Geräte zu bekommen war, belief diese Zahl sich noch auf 10 Millionen. Mittlerweile ist das Betriebssystem von Cyanogen sogar nativ auf einigen Smartphones vorinstalliert. Cyanogen hat entsprechend auch allen Grund auf sein Wachstum stolz zu sein.

Windows Mobile ist nicht Windows Phone

Die Behauptung, Cyanogen hätte mittlerweile mehr Nutzer als Windows Mobile und BlackBerry zusammen, sorgt aber trotz der beeindruckenden Erfolgsgeschichte des Unternehmens hier und da für Stirnrunzeln: Natürlich hat BlackBerry in den letzten Jahren einen großen Teil seiner Nutzerschaft an iOS- und Android-Geräte verloren. Der strittige Punkt in der Aussage von Begovic steckt aber im Wort "Windows Mobile".

Das Smartphone-Betriebssystem von Microsoft heißt bereits seit Anfang 2010 – beziehungsweise seit Windows Phone 7 – nicht mehr "Windows Mobile", sodass Geräte mit diesem OS wirklich nicht mehr seht weit verbreitet sein dürften. Smartphones mit "Windows Phone" hingegen verkaufen sich gerade in letzter Zeit gar nicht schlecht und so ist kaum zu glauben, dass Microsofts Mobile-Betriebssystem über weniger als 50 Millionen Nutzer weltweit verfügt: Microsoft konnte sich beispielsweise allein im ersten Quartal des Fiskaljahres 2015 über 9,3 Millionen verkaufte Geräte freuen – und mit dem nahenden Release von Windows 10 für Smartphones und neuer Premium-Modelle könnte sich der Absatz noch weiter erhöhen. Könnte es also sein, dass Begovic mit Absicht konkret "Windows Mobile" für seinen Vergleich herangezogen hat?


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