Apple Music: Radio, Musik-Streaming und Myspace in einer App

Her damit !131
Mit Apple Music will der iPhone-Hersteller künftig Streamingdiensten wie Spotify & Co. Konkurrenz machen
Mit Apple Music will der iPhone-Hersteller künftig Streamingdiensten wie Spotify & Co. Konkurrenz machen(© 2015 Apple)

Ein Jahr nach dem Kauf des Kopfhörer-Herstellers Beats hat Apple auf der WWDC in San Francisco den Start eines eigenen Streaming-Dienstes angekündigt. Mit Apple Music will der Konzern künftig etablierten Services wie Spotify Konkurrenz machen.

Die Vergleiche zu etablierten Services bieten sich an: So wie auch bei Spotify werden Nutzer von Apple Music für die Musikflatrate monatlich rund zehn US-Dollar zahlen – in der Einzelnutzung. In Deutschland werden das entsprechend zehn Euro sein. Die ersten drei Monate bietet Apple sogar kostenlos an. Für eine Familienlizenz für bis zu sechs Personen werden 14,99 Dollar fällig. Auf eine kostenlose und werbefinanzierte Version wie bei der Konkurrenz müssen Interessierte allerdings verzichten.

Dafür öffnet Apple die Tür zu anderen Betriebssystemen: Apple Music wird auch per App auf Geräten funktionieren, auf denen Googles Betriebssystem Android installiert ist. Nutzer des Windows-Betriebssystems mit einer aktualisierten iTunes-Version können den Service auf ihren Computern nutzen - und mit den Universal-Apps könnte Apple Music auch auf Tablets und Smartphones mit Microsofts OS kommen.

Neue Software, neue Dienste

Zuerst einmal ersetzt Apple Music die bisherige Musik-App. Das Interface der Anwendung wurde deutlich verändert und modernisiert. So lässt sich dank eines Miniplayers die gesamte Playlist anschauen. Doch Apple Music ist nicht nur eine neue Abspielsoftware für heruntergeladene Musik – es ist eine komplett neue Musik-Welt: ein Streamingdienst, eine Radiostation, ein Empfehlungsdienst und ein Kontakthof, auf dem sich Fans mit Künstlern virtuell treffen können.

Nutzer haben per Apple Music Zugriff auf den gesamten iTunes-Katalog und können die Songs in höchster Qualität abspielen. Über die genauen Bitraten und das Kompressionsverfahren hat Apple allerdings bislang noch keine genaue Auskunft geben.

Apples Star-Power

Doch die Songs  werden nicht nur im Stream zu hören sein,  die Künstler können sich per Connect mit Fans austauschen, eigene Star-Playlists mit persönlichen Lieblingssongs zusammenstellen und diese regelmäßig aktualisieren. Und neben den Songs lassen sich lassen sich darüber hinaus zehntausende werbefreie Musikvideos in HD-Qualität jederzeit abrufen.

Apple Music bietet zudem die Radiostation Beats 1, die rund um die Uhr direkt live aus den Metropolen New York, Los Angeles und London ausgewählte Songs abspielt.

Apple Music startet am 30. Juni 2015 mit dem Update auf iOS 8.4 – gleichzeitig in 100 Ländern.


Weitere Artikel zum Thema
iPhone 8 soll revo­lu­tio­näre Front­ka­mera erhal­ten
Guido Karsten
Her damit !9Ganz so randlos wie in diesem Konzept wird das Display des iPhone 8 wohl doch nicht sein
Das iPhone 8 soll ein Spezial-Feature besitzen, von dem wir nun das erste Mal hören: Angeblich kann die Frontkamera 3D-Selfies aufnehmen.
iPhone 7: Apple demons­triert Kame­ra­fä­hig­kei­ten bei Nacht
Guido Karsten2
Peinlich !11iPhone7-OneNight
Anfang Februar veröffentlichte Apple bereits den ersten iPhone 7-Spot seiner "One Night"-Kampagne. Nun hat der Hersteller weitere Clips nachgelegt.
Amaz­ons neuer Fire TV Stick unter­stützt Alexa
Marco Engelien2
Den neuen Amazon Fire TV Stick könnt Ihr per Sprache steuern.
Mit Amazons neuem Fire TV Stick könnt Ihr nicht nur Serien streamen, sondern auch Euer Smart Home steuern. Möglich macht es die Integration von Alexa.