Daydream: Jeder darf nun Apps für Googles VR-Plattform entwickeln

Google Daydream VR
Google Daydream VR(© 2016 CURVED)

Googles VR-Plattform Daydream und die dazugehörige Brille Daydream machen Spaß. Nur kompatible Apps gab es bislang zu wenige. Das ändert sich jetzt.

Obwohl Google Daydream bereits auf der Google I/O im Mai 2016 vorgestellt hatte, nimmt die VR-Plattform erst 2017 so richtig Fahrt auf. Nachdem das Unternehmen bereits Anfang Januar ankündigt hatte, dass neben den Pixel-Smartphones vier weitere Geräte die Plattform unterstützen, gibt es nun auch in Sachen Software gute Nachrichten.

Google öffnet seine VR-Plattform

Zum Start der Plattform standen nur sehr wenige Apps zur Verfügung. Das lag laut 9to5Google daran, dass Google den Nutzern qualitativ hochwertige Anwendungen bieten wollte und die Entwickler somit quasi handverlesen waren. Das ändert sich ab sofort. Denn eine neue Entwickler-Seite zeigt eine Anleitung, die Entwicklern verrät, wie sie Daydream-Apps veröffentlichen. Offenbar wird aber nicht jede Anwendung einfach zugelassen. Entwickler müssen sicherstellen, dass ihre Apps die qualitativen Standards einhalten, um "eine großartige Nutzererfahrung zu gewährleisten."

Damit Ihr die aktuellen und kommenden Apps nutzen könnt, braucht Ihr zwei Dinge: ein Smartphone, das mit dem Label "Daydream ready" ausgestattet ist, also die Hardware-Anforderungen der VR-Plattform erfüllt, und ein passendes Headset. Hier fällt die Wahl nicht schwer: Außer Googles eigener "Daydream View"-Brille gibt es aktuelle kein anderes VR-Headset, dass von der Plattform unterstützt wird.

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