Diese zwei Sozialen Netzwerke bezahlen ihre Nutzer

Gefällt mir8
Keine Lust mehr, von Facebook unfair behandelt zu werden? Zwei neue Portale positionieren sich als Alternative zum Social Media-Riesen?
Keine Lust mehr, von Facebook unfair behandelt zu werden? Zwei neue Portale positionieren sich als Alternative zum Social Media-Riesen?(© 2014 CURVED)

Weg mit Facebook: Bubblews und Bonzo Me heißen zwei neue Portale, die ihren Nutzern Anteile an den Werbeeinnahmen auszahlen. Dafür verlangen sie von ihrer Community Kreativität. 

Interaktion monetarisieren

Während Facebook es für Nutzer immer schwieriger macht, ohne das Schalten von Anzeigen im News Feed zu erscheinen, haben andere Startups dieses Problem als Nische für sich entdeckt. Bubblews und Bonzo Me sind zwei Soziale Netzwerke, die ihre Nutzer finanziell für die Nutzung belohnen.

Bubblews startete bereits vor zwei Jahren mit einer Beta-Version und zählt heute n ach eigenen Angaben mehr als 200.000 Nutzer. Seit vergangener Woche erscheint die Plattform im neuen Design. Die Auszahlungsformel basiert bei Bubblews auf der Höhe der Interaktion, die ein User-Beitrag erreicht. Ein Kommentar oder Like ist einen Penny wert. Die Betreiber zahlen die Beträge in 50 US-Dollar-Schritten aus. Für die Monetarisierung von Status-Updates gibt es jedoch Vorgaben. Die Beiträge müssen mindestens 400 Zeichen lang sein und sollen Denkanstösse zu aktuellen Themen liefern.

Werbeeinnahmen ausgezahlt

Bonzo Me ist seit Juli als App verfügbar. Der Dienst liefert aktuell beliebte Videos aus dem Web aus. Diese schneidet er auf die Interessen der User zu. Für das Ansehen und das Beantworten von Fragen versprechen die Entwickler, 80 Prozent der Werbeeinnahmen an die Community auszuzahlen. Seit dem Launch hat Bonzo Me bereits etwa 30.000 US-Dollar ausgezahlt.

Die Betreiber von Bubblews warnen davor, solche Modelle als wichtige Einkommensquelle zu nutzen. Social Networks sollten jedoch ihre Nutzer fair behandeln, finden die Entwickler der beiden Plattformen.


Weitere Artikel zum Thema
TikTok steht vor dem Verkauf: Das will Micro­soft ändern
Francis Lido
Nicht meins10TikTok: Bald unter dem Dach von Microsoft?
TikTok steht vor dem Verkauf: Microsoft will den Dienst übernehmen – und einiges ändern.
Tinder: Mehr Matches dank Corona?
Francis Lido
Nicht meins8Tinder hat Hochkonjunktur
Die Corona-Krise verbessert offenbar eure Erfolgschancen bei Tinder. CEO Elie Seidman verrät, wie die Pandemie sich auf Dating-Verhalten auswirkt.
WhatsApp und Insta­gram: Namens­än­de­rung bestä­tigt
Francis Lido
Nicht meins43WhatsApp und Instagram gehören zu Facebook
Facebook plant eine Namensänderung für WhatsApp und Instagram. Diese soll die Zugehörigkeit der Apps verdeutlichen.