Facebook kann laut Studie Depressionen verursachen

Die Selbstdarstellung über Facebook sollte nicht überbewertet werden
Die Selbstdarstellung über Facebook sollte nicht überbewertet werden(© 2013 CC: Flickr/William Ward)

Neue Studie zu den Auswirkungen von Facebook: Die Universität von Missouri hat untersucht, wie sich die Nutzung des sozialen Netzwerks auf den seelischen Zustand auswirkt. Demnach ist Facebook für manche Nutzer schädlich – weil diese neidisch auf das Leben ihrer Kontakte sind.

"Wir haben herausgefunden, dass wenn Facebook-Nutzer neidisch auf die Aktivitäten und Lebensstile ihrer Freunde in Facebook sind, sie wesentlich wahrscheinlicher von Depressionen berichten", sagte Margaret Duffy, die als Professor an der Journalistenschule der MU arbeitet, laut EurekAlert. Wenn das soziale Netzwerk verstärkt dazu genutzt werde, die eigenen Leistungen mit denen anderer zu vergleichen, könne dies einen negativen Effekt hervorrufen. Sogenannte "Beobachtungsnutzer", die eher Merkmale von Depressionen aufwiesen, würden beispielsweise häufig neidisch angesichts teurer Urlaube, neuer Autos oder glücklicher Beziehungen.

Vorteile des Netzwerks nutzen

Duffy hob aber auch hervor, dass es nicht zwangsläufig zu negativen Effekten wie Depressionen kommen muss: "Facebook kann Spaß machen und eine gesunde Aktivität darstellen, wenn Nutzer die Vorteile der Seite verwenden, um mit Familie und Freunden in Verbindung zu bleiben und interessante und wichtige Aspekte ihres Lebens zu teilen."

Die vorteilhafte Selbstdarstellung könne durchaus einen positiven Effekt haben – allerdings sollten sich Nutzer stets bewusst sein, dass auch andere Kontakte eher die guten Seiten ihres Lebens in dem sozialen Netzwerk publik machen. Für die Studie wurden mehr als 700 überwiegend junge Facebook-Nutzer befragt.


Weitere Artikel zum Thema
WhatsApp für iOS erlaubt schon bald Teilen von bis zu 30 Bildern auf einmal
Michael Keller
WhatsApp für iOS soll in naher Zukunft ein Update erhalten
WhatsApp für iOS soll bald ein praktisches Feature erhalten: Künftig könnt Ihr offenbar mit der App bis zu 30 Bilder auf einmal verschicken.
Nintendo Switch: Die Liste der zusätz­li­chen Kosten wird immer länger
Stefanie Enge3
Peinlich !30Die Nintendo Switch bringt viele Kosten mit sich und ist dadurch eigentlich genauso teuer wie die technisch überlegenen Konsolen von Sony und Microsoft
Die Nintendo Switch kostet etwa 330 Euro – doch da kommen noch einige Kosten obendrauf, bis Ihr komfortabel losspielen könnt.
Google Allo: Update bringt Chrome Custom Tabs und verspricht Span­nen­des
Marco Engelien
Her damit !5Allo
Google Allo erhält das Update auf die Version 5.0. In der könnt Ihr Links direkt im Messenger öffnen. Ein spannenderes Feature kommt erst später.