Facebook löscht Fotos von Hobby-Jägerin Kendall Jones

Unfassbar !62
Facebook reagiert auf Shitstorm: Einige Fotos der umstrittenen Hobby-Jägerin Kendall Jones wurden gelöscht
Facebook reagiert auf Shitstorm: Einige Fotos der umstrittenen Hobby-Jägerin Kendall Jones wurden gelöscht(© 2014 Facebook/kendalltakeswild)

Kendall Jones gehört derzeit nicht gerade zu den beliebtesten US-Amerikanerinnen. Auf ihrer Facebook-Seite postet die Texanerin und Hobby-Jägerin immer wieder Schnappschüsse mit erlegten Zebras und Löwen. Das soziale Netzwerk hat nun reagiert und einige Fotos entfernt.

Die 19-jährige Kendall Jones aus Texas sorgt derzeit auf Facebook für einen veritablen Shitstorm. Die Cheerleaderin und Hobby-Jägerin ist offenbar mächtig stolz auf ihre Leidenschaft und postet laut einem Bericht von The Hollywood Gossip in dem sozialen Netzwerk immer wieder Fotos mit erlegten Tieren. Die US-Amerikanerin bringt allerdings nicht einfach Hirsche und Kaninchen zur Strecke, sondern afrikanisches Großwild wie Zebras, Löwen und Nashörner.

Jagdbilder wegen "Förderung von Wilderei" entfernt

In einer Online-Petition forderten daraufhin Tausende Internetnutzer Facebook dazu auf, die kontroversen Jagdbilder zu entfernen. Die Betreiber des sozialen Netzwerks haben inzwischen reagiert und einige Fotos von Kendall Jones samt totem Getier wieder entfernt. Facebook erklärte, dass Aufnahmen, welche "die Wilderei von bedrohten Tierarten" oder "drastische Akte der Tierquälerei" zeigen würden, immer gelöscht werden.

Kendall Jones hingegen kann die ganze Aufregung um ihre Jagdfotos bei Facebook nicht verstehen. Tatsächlich würden ihre Safaris in Afrika sogar dazu beitragen, dass bedrohte Tierarten mit den Einnahmen besser geschützt werden können. Auf Facebook hat sich auch eine Gegengruppe von Unterstützern formiert, die unter dem Hashtag #supportkendall für die Nachwuchs-Jägerin wirbt. Als Vorbild nennt Kendall Jones einen ganz besonders bekannten US-Amerikaner – immerhin sei US-Präsident Theodore Roosevelt auch schon in Afrika auf Großwildjagd gegangen.


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