Fling: App lässt Euch virtuelle Flaschenpost versenden

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Mit Fling landen Eure Nachrichten irgendwo auf der Welt
Mit Fling landen Eure Nachrichten irgendwo auf der Welt(© 2014 Fling, CURVED Montage)

Eine Nachricht an zufällig ausgewählte Menschen schicken? Mit der Messenger-App Fling ist das seit Ende Juni 2014 möglich. Wählt einfach ein Bild oder eine Botschaft aus, schon geht die Weltreise auf Knopfdruck los – sozusagen eine virtuelle Flaschenpost, die ihren Weg zu 50 Nutzern der Applikation sucht.

Auf einer Karte könnt Ihr Euch dann anzeigen lassen, in welchen Teilen der Welt die Nachricht angekommen ist – und darauf warten, ob jemand auf Eure Mitteilung antworten möchte, berichtet TechCrunch. Sollte eine Antwort bei Euch eintreffen, könnt Ihr anschließend mit dem Absender durch einen Doppeltipp auf die Nachricht direkten Kontakt aufnehmen. Eine schöne Idee also, um neue Bekanntschaften auf der ganzen Welt zu knüpfen.

Fling kommt ohne Selbstzerstörungsfunktion aus

Auch wenn es bei diesem Feature naheliegend wäre: Die über Fling versendeten Botschaften sind keinesfalls vergänglich, wie es etwa bei Snapchat der Fall ist. Deshalb solltet Ihr Euch gut überlegen, was Ihr in die Welt hinausschickt – denn dies wird möglicherweise für eine Weile auf den Smartphones Euch unbekannter Menschen bleiben. Außerdem solltet Ihr davon ausgehen, bei dieser Art rundenbasiertem Chat-Roulette nicht nur seriöse Antworten zu erhalten.

Fling ist seit dem 22. Juni 2014 für iOS-Geräte über iTunes gratis verfügbar. Laut Hersteller wurde die App bereits 375.000 Mal heruntergeladen; rund 180.000 Menschen sollen Fling täglich benutzen. Etwa 150 Millionen Flings wurden bereits verschickt. Auch wenn diese Zahlen auf den ersten Blick beeindruckend erscheinen – die Zukunft wird zeigen, wie groß das Bedürfnis der Menschen nach einer virtuellen Flaschenpost wie Fling wirklich ist.


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