Galaxy Note 20: Setzt Samsung endlich auch bei uns auf die beste Hardware?

Samsung verbaut in seinen Top-Geräten je nach Region unterschiedliche Chipsätze. Das sorgt insbesondere in diesem Jahr für Unverständnis. Beim Galaxy Note 20 könnte sich das ändern. Von einer eventuellen Korrektur der bisherigen Marschroute dürftet ihr profitieren.

XDA Developers hat im Kernel-Code des Galaxy S20 unter anderem Hinweise auf das Project Canvas gefunden, hinter dem das Galaxy Note 20 stecken soll. Demnach wird das Gerät von einem Snapdragon 865 angetrieben. Von Samsungs hauseigener Alternative, einem Exynos, fehlt im Code dagegen jede Spur. Dies weckt natürlich die Hoffnung, dass Samsung beim Galaxy Note 20 nicht auf den Exynos 990 setzt. Dieser ist dem Snapdragon 865 unterlegen.

Unterschied zwischen Exynos und Snapdragon spürbar

Der Hersteller stellt uns bereits seit Jahren stets eine Variante mit dem eigenen Chipsatz zur Verfügung, während die US-Versionen einen Snapdragon besitzen. Noch nie war der Abstand zwischen der Hardware jedoch so groß wie in diesem Jahr. Im Video über diesem Artikel seht ihr einen Vergleich zwischen beiden Varianten. Der Exynos ist demnach so stark unterlegen, dass es auch tatsächlich in der Praxis spürbar ist. Der Chip wird unter anderem schneller heiß, liefert eine schwächere Performance, ermöglicht schlechtere Fotos und beansprucht den Akku stärker.

Samsung steht deswegen auch bei seinen Anteilseignern in der Kritik, insbesondere da die Antworten auf die Nachfragen auch Nutzer nicht zufriedenstellen dürften. Leider muss es nichts heißen, dass der Exynos im Kernel-Code des Galaxy S20 nicht erwähnt wird, und bis zu einer Auflösung des Rätsels wird es mutmaßlich auch noch etwas dauern. Die Präsentation dürfte im Spätsommer 2020 erfolgen.

Speicher soll superschnell sein

Zum Galaxy Note 20 kursieren aber auch schon andere Gerüchte. So gibt es unter anderem erste Hinweise auf das Design. Zudem soll das Smartphone spürbar schneller sein als das Galaxy S20 Ultra. Samsung hat zumindest bereits die Massenproduktion der neuen eUFS-3.1-Chips gestartet. Der Speicherchip kann Daten 60 Prozent schneller bewegen als der des S20 Ultra.


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