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Galaxy S20 Ultra im Drop-Test: Die Kamera hat überlebt, aber ...

Galaxy S20 Ultra Display
Galaxy S20 Ultra Display (© 2020 Samsung )
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03.03.20 von

Francis Lido

In den ersten Test-Berichten hat das Samsung Galaxy S20 Ultra weitestgehend überzeugt. Nun musste es sich aber in einem Test ganz anderer Art beweisen: CNET hat untersucht, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass das Flaggschiff einen Fall unbeschadet übersteht.

Anschauen könnt ihr euch den Drop-Test zum Samsung Galaxy S20 Ultra über diesem Artikel. CNET hat das über 1300 Euro teure Smartphone aus verschiedenen Höhen fallen lassen und geschaut, was passiert. Besitzer des Geräts dürften sich vor allem Sorgen um die 108-MP-Kamera machen. Doch ausgerechnet diese hat am meisten überzeugt. Eines vorweg: Das Ultra-Modell ist das einzige S20-Smartphone, das sowohl vorne als auch hinten von Gorilla Glass 6 geschützt. Bei den anderen Geräten kommt auf der Rückseite Gorilla Glass 5 zum Einsatz.

Display und Rückseite sind schnell beschädigt

Der Drop-Test beginnt mit einem Fall aus Hüfthöhe und der Landung auf der Rückseite. Die etwas mehr als 90 Zentimeter genügen auch bereits, um die Rückseite stark zu beschädigen. An zwei Ecken ist das Glas gesprungen und ein langer Riss zieht sich über die Hälfte des Geräts. Das Kamera-Modul befindet sich dagegen in gutem Zustand und weist nur am Rand zwei leichte Dellen auf.

Im zweiten Anlauf fällt das Galaxy S20 Ultra aus derselben Höhe, landet aber auf dem Display. Das Ergebnis: Der Bildschirm ist in einer Ecke gesprungen und auch der angrenzende Metallrahmen stark beschädigt. Ob das mit einem etwas breiteren Display-Rand auch so schnell passiert wäre? Womöglich nicht.

Samsung Galaxy S20 Ultra: Die Kamera steht ihren Mann

Die weiteren drei Versuche erfolgen aus Augenhöhe der testenden Redakteurin (etwas über 1,52 Meter). Dabei vergrößern sich die bereits bestehenden Risse nach und nach. Die Rückseite des Galaxy S20 Ultra gleicht zumindest an den Seiten einem Trümmerfeld – Sprünge so weit das Auge reicht. Aber: Die Kamera ist nahezu unbeschadet. Erst nach genauerer Inspektion zeigen sich mikroskopische Beschädigungen an der Weitwinkel-Linse.

Ein kurzer Test in der Kamera-App offenbart zwar Autofokus-Probleme. Die könnten zum Zeitpunkt des Drop-Tests aber auch softwarebedingt sein. Das "Focus Hunting" ist ein bekanntes Problem. Samsung hat in Südkorea bereits einen Bugfix dafür ausgerollt:

Festzuhalten bleibt: Wer über 1300 Euro in das Samsung Galaxy S20 Ultra investiert, sollte auf keinen Fall an der Hülle sparen. Zumal ihr euch nich darauf verlassen könnt, dass die Kamera sich bei eurem Gerät ebenfalls als so robust herausstellt.

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