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Geleakte Snapchat-Bilder: SnapSaved gesteht Hack ein

Snapchat
"The Snappening" bescherte unbeschwerte Foto-Einsichten für alle (© 2014 Snapchat Inc., iTunes, CURVED Montage )
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14.10.14 von

Andre Kummer

Der Schuldige entschuldigt sich: Im Fall des Snapchat-Leaks, bei dem gut 200.000 Bilder von Snapchat-Nutzern im Online-Forum 4chan veröffentlicht worden sind, melden sich jetzt die Verantwortlichen zu Wort. Der Webdienst SnapSaved.com gibt über seine Facebook-Seite einen erlittenen Hacker-Angriff zu.

Hunderttausende private Fotos, darunter auch Nacktbilder, waren vergangene Woche durch das mit "The Snappening" betitelte Datenleck in Umlauf geraten. Snapchat betonte anschließend, dass die dafür verantwortliche Schwachstelle nicht bei den eigenen Servern liege. Dies bestätigt sich jetzt durch das frisch veröffentlichte Facebook-Statement eines namentlich nicht genannten Administrators von SnapSaved, in dem er die Schuld an dem Leak auf sich nimmt.

Laut seinem Posting hätten die SnapSaved-Betreiber ihren Webserver falsch konfiguriert und wären dadurch Opfer des Hacker-Angriffs geworden. Nach der Entdeckung des Bilderklaus wurden die Datenbank sowie der gesamte Internetauftritt des Dienstes sofort gelöscht, die Seite ist somit bis auf Weiteres nicht erreichbar. SnapSaved wollte laut Statement weder Snapchat noch seinen Nutzern einen Schaden zufügen, sondern lediglich einen einzigartigen Service anbieten.

"Snappening"-Schaden angeblich gar nicht so schlimm

Laut des anonymen Administrators stammen die betroffenen SnapSaved-Nutzer hauptsächlich aus Schweden, Norwegen und den USA. Er dementierte jüngste Gerüchte, dass ein Reddit-Nutzer eine Datenbank aufbauen wolle, mit der sich die geleakten Bilder den entsprechenden Snapchat-Nutzerkonten zuordnen lassen könnten. Dafür habe der Hacker seiner Meinung nach zu wenig Informationen.

Bei dem Hack wurden angeblich etwa 500 MB an Bildern gestohlen, jedoch keinerlei Infos zu den dazugehörigen Nutzerkonten. Wie heiseSecurity berichtet, soll das im Netz kursierende Archiv des Datenlecks allerdings mehr als 13 GB groß sein. Besonders brisant: Darunter sollen sich viele Bilder befinden, die sich als kinderpornografisches Material einstufen lassen – eben weil Snapchat besonders bei den 13- bis 17-Jährigen sehr beliebt ist.

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