Google Play bietet jetzt deutsche Magazine zum Kauf an

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Google Play Kiosk: Die Cosmo auf dem Android-Tablet lesen
Google Play Kiosk: Die Cosmo auf dem Android-Tablet lesen (© 2014 Cosmopolitan, CURVED Montage)

Das wurde aber auch Zeit: Seit Donnerstag könnt Ihr endlich auch jede Menge deutsche Magazine und Zeitungen bei Googles Play Store nicht nur kaufen, sondern auch abonnieren.

So bieten beispielsweise Bauer Media Group, Condé Nast Verlag, Spiegel Verlag, Verlagsgruppe Handelsblatt und viele weitere ihre Publikationen aus verschiedenen Rubriken wie Sport, Kochen, Mode, Nachrichten und Technik an. Zum Start könnt Ihr auf die Inhalte von 130 deutschsprachigen Publikationen (80 Magazine und 50 Zeitungen, Newssites, Blogs) sowie auf über 1.500 internationale Quellen zugreifen.  „Nutzer können sich in Google Play Kiosk über Nachrichten informieren, ihre Lieblingszeitschriften lesen und in zahlreichen Blogs stöbern. Die übersichtliche Darstellung, speziell optimiert für mobile Endgeräte, macht es Leserinnen und Lesern einfach, überall und zu jeder Zeit die passenden Inhalte lesen zu können,” so Gerrit Rabenstein, Head Strategic Partnerships - News & Magazines, Google Deutschland.

Vorschläge auf Basis der Lesegewohnheiten

Die Rubrik “Jetzt lesen” empfiehlt Euch außerdem Inhalte basierend auf Euren Lesegewohnheiten innerhalb von Google Play Kiosk. Zudem könnt Ihr selbst Kategorien festlegen und Artikel für Interessengebiete anzeigen lassen. Gut gemacht: Alle Inhalte können sowohl on- als auch offline gelesen werden. Verlage können ihre Inhalte als Monats- oder Jahresabonnement respektive Zeitschriften auch als Einzelverkauf den Nutzern zur Verfügung stellen. Durch die Bündelung der journalistischen Inhalte in einer App sollt Ihr neue Artikel und Publikationen einfacher finden und Verlage somit neue Zielgruppen erschließen.

 

Folgende Publikationen sind in Google Play Kiosk erhältlich:

Mode & Lifestyle
Cosmopolitan, Für Sie, Glamour, GQ, GQ STYLE, Joy, Maxi, Myself, Petra, Shape, Tina, Vogue.

Technik
AndroidWelt, AUDIO, Business&IT, CHIP, CHIP FOTO-VIDEO, Computerwoche, connect, Connected Home, c't Magazin, fotoMAGAZIN, GamePro Magazin, GameStar Magazin, Macwelt, N-Photo, PC-WELTplus, PC Magazin.

Nachrichten & Wirtschaft
brand eins, Business Spotlight, DER SPIEGEL, Harvard Business Manager, manager magazin, The European Magazin, Wirtschaftswoche, Zeit Campus, ZEIT Wissen.

Kochen & Wohnen
Laura Wohnen Kreativ, Kochen & Genießen, Rezepte Pur, Tina Koch- & Backideen, Wohnidee, Zuhause Wohnen.

Sport
Autozeitung, Blinker, BRAVO Sport, GOLFmagazin, Kicker Donnerstag, Kicker Montag, segeln, Tauchen, Tennis, Vital.

Special Interest
AD Magazin, Autozeitung Classic Cars, BRAVO, BRAVO Foto Love, BRAVO Girl!, DMAX, Falstaff, Gehirn&Geist, Happinez, Selbst ist der Mann, Spektrum der Wissenschaft, SPIEGEL Geschichte, Spotlight.

Zeitungen & Newssites (teilweise mit Paywall)
Berliner Kurier, Deutsche Welle, Euronews, Express, Handelsblatt, Neue Osnabrücker Zeitung, NZZ.

Nettes Gimmick: Einige Magazine lassen sich auch direkt im Browser lesen, wie Norbert Rittel auf Google+ verrät. Nachdem man play.google.com/newsstand aufgerufen hat, erscheint bei den Magazinen, die das Feature unterstützen, im Screenshot ein "Lesen"-Button. Nach dem Klick öffnet sich die Zeitung bzw. Zeitschrift in einem neuen Tab, über das Ihr im Vollbild dann die Ausgabe lesen könnt. Unter anderem unterstützen Zeit Wissen, Kicker und Zuhause Wohnen dieses Feature.

Apple war drei Jahre früher dran

Das hat ganz schön lange gedauert! Zwar war mit Android 4.3 bereits ein deutschsprachiger Bereich für Magazine und Zeitungen in Google Play eingerichtet, allerdings war es bislang nicht möglich, Inhalte zu kaufen oder eine Abo abzuschließen. Da war Apple mit seinem Newsstand der Konkurrenz um Jahre voraus. Der digitale Kiosk ging 2011 live und versammelt die digitalen Ausgabe von gekauften oder abonnierten Zeitungen und Zeitschriften in einem virtuellen Regal.

Dass Google erst mit so viel Verspätung in den digitalen Zeitschriften-Vertrieb einsteckt, dürfte mehrere Gründe haben. So hat etwa die Debatte um ein Leistungsschutzrecht das Verhältnis der Verlage zu Google und andersherum nicht gerade verbessert. Zudem sind journalistische Apps bei Weitem nicht der größte Umsatzbringer in den Appstores. Hier dominieren weiterhin Spiele.


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