iPhone 12 mit Leistungs-Boost: A14-Chipsatz schlägt sogar Laptops

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Der A14-Chipsatz des iPhone 2020 dürfte mit seinem Leistungsupgrade Begehrlichkeiten wecken.
Der A14-Chipsatz des iPhone 2020 dürfte mit seinem Leistungsupgrade Begehrlichkeiten wecken. (© 2020 Getty images)

Die Gerüchte über das neueste iPhone-Modell überschlage sich. Erst gestern hatten wir über eine enorme Leistungssteigerung berichtet – das iPhone 12 soll bis zu 50 Prozent mehr Arbeitsspeicher als die aktuelle Modellreihe verfügen. Macworld berichtete nun ausführlich, was wir von Apples neuem A14-Prozessor erwarten können.

Eines sei gleich gesagt: Valide Informationen über den neuen Chipsatz können wir erst gegen September 2020 erwarten, wenn das neue iPhone 12 enthüllt wird. Will man Spekulationen über mögliche Specs anstellen, lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit. Macworld hat den Schulterblick gewagt und hat einige interessante Erkenntnisse für uns bereitgestellt.

Es gilt als überaus wahrscheinlich, dass Apples neuer Prozessor auch in diesem Jahr das Maß aller Dings sein wird. Das sind die Gründe:

Verbesserter Herstellungsprozess des A14-SoC

Erstens profitiert der kalifornische Hersteller von Verbesserungen im Herstellungsprozess auf Seiten von Apples Chipproduzenten TSMC. Während in den aktuellen A13-Chips das 7 nm (Nanometer) Verfahren Anwendung findet, gehen Experten davon aus, dass der zukünftige Halbleitersatz nach dem 5 nm Verfahren hergestellt werden wird.

Ohne zu weit in die Tiefe gehen zu wollen, bedeutet das ein starkes Leistungsupgrade für das neue iPhone. Laut TSMC beschleunigt das neue SoC das System bei gleichem Energieverbrauch um 15 Prozent. Bleibt die Leistung gleich, sinkt der Energieverbrauch auf der anderen um 30 Prozent – Effizienz ist alles.

Erhöhte Transistordichte des A14-Chipsatzes

Zweitens ist davon auszugehen, dass sich die Transistordichte auf dem A14-SoC stark erhöhen wird. Macworld geht von einer Fläche von 100 mm2 aus, auf der sich dank des neuen 5 nm Verfahrens rund 15 Milliarden Transistoren befinden werden. Das ist ein enormer Anstieg, auf dem A13-Prozessor befinden sich gut 8,5 Milliarden Transistoren.

Die vergrößerte Fläche erlaubt die Installation von mehr Kernen, größeren Kernen oder einem vergrößerten Cache. Wie genau diese Verbesserungsoptionen kombiniert werden, ist noch unklar. Klar ist, dass das neue iPhone mit diesem Plus ein Leistungsmonster werden sollte.

Im Multicore-Leistung Benchmark-Test von Geekbench 5 dürfte das neue iPhone 2020 laut Macworld der Trendlinie nach einen Wert von 4.500 bis 5.000 erreichen. Dieser ist vergleichbar mit denen von Hexa-Core Desktop CPUs oder high-end Laptop-CPUs. Damit würde das neue iPhone sich in einem ähnlichen Bereich bewegen wie das 15-Zoll MacBook Pro  nur dass man den eben nicht in die Hosentasche stecken kann.


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