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iPhone 12 Pro: Herstellung nur so teuer wie ein Mittelklasse-Handy

iPhone 12 und iPhone 12 Pro blau
Das iPhone 12 sowie das iPhone 12 Pro sind in der Produktion günstiger als viele andere Geräte (© 2020 YouTube / EverythingApplePro )
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25.11.20 von

Sebastian Johannsen

Die Materialkosten des iPhone 12 und iPhone 12 Pro sollen überschaubar sein. Die Apple-Smartphones sind in der Herstellung demnach nicht ansatzweise so teuer wie ihr Verkaufspreis vermuten lässt. Geht Apple wirklich mit einem deutlichen Gewinn heraus oder täuscht der erste Eindruck?

Das Material für das iPhone 12 kostet den amerikanischen Hersteller umgerechnet 313,48 Euro, beim iPhone 12 Pro sind es 341,22 Euro. Das geht aus einem Bericht von GMSArena hervor. Das Portal beruft sich die Angaben der japanischen Teardown-Experten Fomalhaut Techno Solutions. Im Handel stehen die Geräte für 876,30 Euro beziehungsweise 1120 Euro (Pro-Modell) zum Verkauf.

Die Differenz beträgt also 562,82 Euro beziehungsweise 778,78 Euro. Zum Vergleich: Das Galaxy Note 20 Ultra soll 461,18 Euro in der Produktion kosten, bei einem Verkaufspreis von 1166 Euro. Zwischen Materialkosten und Verkaufspreis liegen also 734,82 Euro.

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iPhone 12 Pro - So teilen sich die Kosten auf

Eine der teureren Komponenten beim iPhone 12 Pro soll unter anderem der OLED-Bildschirm von Samsung sein. Dieser kostet umgerechnet rund 58,80 Euro pro Einheit. Qualcomms X55 5G Modem liegt bei rund 75,60 Euro. Die Kamera von Sony scheint da mit 6,22 Euro für das iPhone 12 beziehungsweise 6,64 Euro beim iPhone 12 Pro noch vergleichbar günstig. Erneut der Vergleich mit Samsung: Beim Galaxy S20 Ultra, dessen Materialkosten bei 443,54 Euro liegen, kostet eine Kameraeinheit um die 90,72 Euro.

Andere Komponenten wie der verbaute Arbeitsspeicher mit fast 11 Euro und der interne Speicher mit 16 Euro fallen laut des Berichts ebenfalls nicht so teuer aus. Aber keine Sorge, ihr bezahlt nicht fast 800 Euro für den Namen.

Materialkosten sind nicht Entwicklungskosen

In die Materialkosten vom iPhone 12 Pro fallen nicht die Entwicklungs- sowie Verpackungskosten hinein, die ein Smartphone vom Konzept bis zur Auslieferung durchlebt. So sitzen Teams an Forschern und Technikern an der Zukunft der Geräte, die alle bezahlt werden wollen. Zudem gibt es Entwicklungen, in die Geld gesteckt wird, sich aber später als nicht profitabel herausstellen und gegebenenfalls eingestampft werden.

Und natürlich möchte ein Unternehmen auch Gewinne erzielen. Das braucht es, um zu wachsen und neue Techniken zu entwickeln. Ebenso braucht es die finanziellen Rücklagen, um die Software weiter zu entwickeln und stetig mit neuen Updates zu versorgen. Auch das sind Kosten, die im Idealfall mit dem Verkauf der Geräte über den längeren Zeitraum gedeckt werden.

Die vielen Stabilitäts-Tests beim iPhone 12 und dem iPhone 12 Pro haben zudem gezeigt, dass Apple nicht mit minderwertigen Materialien arbeitet. Gerade der Edelstahlrahmen sowie das "Ceramic Shield"-Glas schützen die aktuellen Flaggschiffe besser als andere Geräte. Das Apple am Ende dennoch so günstig produzieren kann, liegt sicher an den guten Konditionen, die der amerikanische Hersteller für die Materialien ausgehandelt hat.

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