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iPhone-12-Release in Gefahr? Displays für Apple offenbar nicht gut genug

Das iPhone 12 könnte unserem CURVED/labs Konzept von 2017 ähneln
Das iPhone 12 könnte unserem CURVED/labs Konzept von 2017 ähneln (© 2017 CURVED/labs )
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12.06.20 von

Guido Karsten

Das iPhone 12 sollte in etwa drei Monaten vorgestellt werden. Allerhöchste Zeit also, dass die Massenproduktion von Apples neuem Premium-Smartphone anläuft. Offenbar könnte es da aber ein Problem geben. Einem Bericht zufolge ist ein Zulieferer für Displays an Apples Qualitätssicherung gescheitert.

Wie Apples Qualitätstest für das iPhone-12-Display im Detail aussieht, ist zwar nicht bekannt. Einem Bericht des südkoreanischen Wirtschaftsportals DDaily zufolge sei der chinesische Hersteller BOE aber mit seiner ersten Charge daran gescheitert. Aktuell habe das Unternehmen noch Zeit, seine Bildschirme zu verbessern. In der zweiten Jahreshälfte, also im Juli, soll dann aber die Massenproduktion der neuen iPhone-Modelle starten. Gelingt dies nicht, könnte der iPhone-12-Release in Gefahr geraten, sollte er nicht ohnehin später erfolgen.

Auch bei Samsung Test nicht bestanden

Wie es in dem Bericht weiter heißt, habe der Hersteller BOE auch Samsung mit Display-Einheiten beliefert – und hier ebenfalls den Qualitätstest nicht bestanden. Samsung soll DDaily zufolge ein Angebot für Bildschirme angefragt haben, die 2021 im neuen Galaxy-S-Modell landen könnten. Dabei sollte es sich nach aktueller Namensgebung um das Samsung Galaxy S30 handeln.

Sowohl beim iPhone 12 als auch im Fall der vermeintlichen Galaxy-S30-Displays soll es sich um OLED-Bildschirme gehandelt haben. BOE versucht in diesem Bereich sein Geschäft auszubauen, das immer noch mit weitem Abstand von Samsung dominiert wird. Das zeigen auch die Annahmen bezüglich der Display-Versorgung für das iPhone 12. MacRumors zufolge soll Samsung allein für 80 Prozent der Bildschirme verantwortlich zeichnen. Die übrigen 20 Prozent könnten von BOE und LG geliefert werden, wenn diese denn Apples Qualitätsanforderungen erfüllen können.

Sind die Bildschirme für das neue Mini-iPhone?

Offen lässt der Bericht leider auch, für welches iPhone-12-Modell die Bildschirme von BOE gedacht sind oder waren. Da BOE aber wohl das erste Mal OLED-Displays für ein iPhone liefern soll, ist es denkbar, dass Apple die Bauteile des Zulieferers zunächst in einem günstigeren Modell verbaut. Folglich könnten die Bildschirme wirklich für das womöglich super-kompakte iPhone 12 geplant sein, während Samsung weiterhin die Luxus-Modelle iPhone 12 Pro und Pro Max ausstattet.

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