iPhone-Nutzer entsperren Ihr Smartphone im Schnitt 80 Mal am Tag

Mit Touch ID ist ein iPhone 6s im Handumdrehen entsperrt
Mit Touch ID ist ein iPhone 6s im Handumdrehen entsperrt(© 2015 CURVED)

Im Rahmen einer Telefonkonferenz hat Apple einige Details zur Nutzungsstatistik von iPhones und anderen iOS-Geräten preisgegeben. Zwar ging es in dem Gespräch vornehmlich um Verschlüsselung, doch reicherten die Apple-Vertreter Ihre Argumente offenbar mit dem ein oder anderen interessanten Detail an, wie AppleInsider meldet.

Demnach entsperrt ein durchschnittlicher iPhone-Besitzer sein Smartphone 80 Mal pro Tag. 89 Prozent der Nutzer würden Ihr Touch ID-fähiges Gerät zudem per Fingerabdrucksensor sichern. Das gibt Ben Bajarin bekannt, Chefanalyst von Creative Strategies. Ihm zufolge sorge Apples einfach zu bedienende Sicherheitstechnik dafür, dass Konsumentenschutz auf dem Vormarsch ist.

Apple setzt auf einfache Lösungen

Bajarin zufolge hätten Nutzer noch vor wenigen Jahren Ihre Geräte nicht gesichert, sei es aus Faulheit oder mangelnden Sicherheits-Features. Apple habe erkannt, dass es vor allem darauf ankomme, eine leichte Methode anzubieten, was bei anderen Herstellern trotz ausgeklügelter Technologie oft zu kurz komme.

Hintergrund der Telefonkonferenz war der inzwischen beendete Streit zwischen Apple und dem FBI. Die US-Sicherheitsbehörde hatte verlangt, Zugriff auf die Daten eines gesperrten iPhone 5c zu bekommen. Am Ende schien dies auch ohne Apples Mithilfe gelungen zu sein. Stattdessen wurde offenbar einfach ein professioneller Hacker angeheuert. Besitzer eines iPhone 6s brauchen sich aber wohl keine Gedanken zu machen: Gerüchten zufolge soll die Methode beim aktuellen Top-Modell nicht mehr funktionieren, auch wenn das FBI selbst keine näheren Informationen zur Vorgehensweise verrät.


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