Kampf gegen YouTube: Yahoo kauft Videodienst RayV

Yahoo-CEO sagt YouTube mit seinen eigenen Video-Produktionen den Kampf an.
Yahoo-CEO sagt YouTube mit seinen eigenen Video-Produktionen den Kampf an. (© 2014 CC: Flickr/TechCrunch)

Die Video-Offensive des Internetriesen geht weiter: Das israelische Startup soll die Qualität des Streamings auf Mobile und Online sicherstellen.

Spezialist für Streaming auf diversen Plattformen

Yahoo ist aktuell damit beschäftigt, eine Alternative zu YouTube aufzubauen. Die jüngste Akquisition ist ein weiterer Schritt dieser Mission, die CEO Marissa Mayer im Frühling ins Leben gerufen hat. Der Konzern übernimmt den Videodienst RayV.

Das in Israel ansässige Unternehmen hat 2005 einen Streaming-Dienst gestartet, der mit anderen Videoportalen wie Joost konkurrieren sollte. Die Expertise des Startups liegt in der Auslieferung von hochauflösenden Streams an ein großes Publikum für verschiedene Plattformen.

TV-Produzenten für Web-Shows

Dieses Fachwissen will sich Yahoo beim Ausbau seines Multimedia-Angebots zunutze machen. "Die Infrastruktur von RayV soll die ultimative Video-Experience für unsere Nutzer schaffen", erklärt das Unternehmen den Deal im offiziellen Statement.  Das Team von RayV werde in Israel in das Research-Team von Yahoo eingegliedert.

Yahoo hat für den Aufbau seines Video-Angebots bereits TV-Produzenten für eigene Web-Shows engagiert. Vor wenigen Wochen gab der Konzern außerdem bekannt, die vom TV-Sender eingestellte Sitcom "Community" mit 13 Episoden im Netz fortzusetzen. Wann der YouTube-Killer offiziell online geht, ist noch nicht bekannt. Zuletzt war von einem Start im Sommer die Rede.


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