Lenovo steigt auch ins Chromebook-Geschäft ein

Lenovo N20p Convertible Chromebook
Lenovo N20p Convertible Chromebook(© 2014 Lenovo)

Lenovo bietet ab dem Sommer auch zwei Chromebooks für Privatkunden an: Im Gegensatz zum ThinkPad X131, das nur an Schulen verkauft wurde, sollen das N20 und das N20p auch für Privatkunden erhältlich sein. Dabei will der weltgrößte PC-Hersteller vor allem mit einem echten Kampfpreis überzeugen, berichtet das Wall Street Journal.

Beide Modelle sollen die Fähigkeit haben, den Bildschirm um 300 Grad zu wenden, wodurch sich das Chromebook auch als aufrecht stehendes Tablet verwenden lässt. 11,6 Zoll Bildschirmdiagonale bei einer Auflösung von 1366 x 768 Pixeln werden dabei von den für diese Geräte durchaus üblichen 2 GB RAM und bis zu 16 GB lokalem Speicher mit Inhalten versorgt – ein Intel Celeron mit noch unbekannter Taktung soll als CPU dienen. Wie es für Chromebooks üblich ist, werden große Programme und Datenmengen in der Cloud gelagert und von dort aus abgerufen.

Kampfpreis auf dem Chromebook-Markt

Mit einem Preis um die 300 Dollar sollen die neuen Chromebooks im Juli oder August auf den Markt kommen. Die beiden Geräte stellen dabei einen weiteren Schritt in der Evolution von Googles Online-Notebooks dar: Mit inzwischen vermehrt integrierten Offline-Funktionen und besseren Multitasking-Fähigkeiten nähert sich diese Computerkategorie immer mehr an die Feature-Palette klassischer Notebooks an. Während auch die Konkurrenz nicht schläft, kann Lenovo aber vor allem mit dem Preis punkten und unterbietet beispielsweise den Konkurrenten Samsung mit seinem Chromebook 2 zum Verkaufsstart um rund 100 Dollar.

Die Chromebooks von Lenovo müssen sich in diesem Jahr mit einer großen Zahl an Konkurrenten messen. Auf dem gemeinsamen Event von Google und Intel am 6. Mai wurde eine Vielzahl an neuen Produkten vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten in den Läden auftauchen werden. Dazu zählen unter anderem zwei Geräte von Asus mit 11,6 und 13,3 Zoll Bildschirmdiagonale sowie eine neue Generation an Chromebooks, die Acer präsentiert hat. Daneben haben auch Dell und LG neue Produkte angekündigt.


Weitere Artikel zum Thema
Nintendo Switch: Die Liste der zusätz­li­chen Kosten wird immer länger
Stefanie Enge1
Peinlich !18Die Nintendo Switch bringt viele Kosten mit sich und ist dadurch eigentlich genauso teuer wie die technisch überlegenen Konsolen von Sony und Microsoft
Die Nintendo Switch kostet etwa 330 Euro – doch da kommen noch einige Kosten obendrauf, bis Ihr komfortabel losspielen könnt.
Neue Pflich­ten für Droh­nen­be­sit­zer: Das Kenn­zei­chen kommt
Stefanie Enge2
Weg damit !19Drohnen müssen künftig mit einer Plakette versehen werden, auf dem Name und Adresse des Eigentümers festgehalten werden
Verkehrsminister Dobrindt hat neue Pflichten für Drohnenpiloten verfasst, die heute vom Bundeskabinett beschlossen wurde.
Nintendo Switch: Käufer müssen zum Launch auf Netflix und Co. verzich­ten
Christoph Groth
Peinlich !7Videostreaming ist auf der Nintendo Switch vorerst nicht möglich
Netflix muss warten: Ein Nintendo-Mitarbeiter hat bestätigt, dass die Nintendo Switch zum Marktstart kein Videostreaming erlaubt.