MacBooks mit defekten Displays: Apple sorgt für Ersatz

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Die Freude über ein einwandfreies Display beim MacBook Pro währt für so manchen User nicht allzu lange
Die Freude über ein einwandfreies Display beim MacBook Pro währt für so manchen User nicht allzu lange(© 2015 CURVED)

Staingate hat anscheinend ein gutes Ende: Apple wird nun doch ruinierte Displays von MacBooks austauschen, bei denen sich die Anti-Reflektionsbeschichtung ablöst. Das berichtet zumindest MacRumors unter Berufung auf eine interne Memo des iKonzerns, das auf ein Qualitätsprogramm verweist.

Dem Dokument zufolge plant Apple, betroffene Displays eines MacBook oder MacBook Pro kostenlos auszutauschen. Um den Service in Anspruch zu nehmen, bleiben den Nutzern maximal drei Jahre ab dem Anschaffungszeitpunkt. Bei Geräten, die nach dem 16. Oktober 2015 gekauft wurden, liegt die Frist hingegen bei nur einem Jahr. Der Austausch erfolge dann nach einem vereinbarten Termin an der Genius Bar im Apple Store oder bei einem Vertragspartner.

Keine Ankündigung geplant

Apple selbst möchte anscheinend dennoch nicht zu viel Aufmerksamkeit auf die Angelegenheit lenken: Das Austauschprogramm solle auch in Zukunft unangekündigt bleiben. Stattdessen sollen betroffene Kunden direkt kontaktiert werden, heißt es anonymen Quellen zufolge. Tausende MacBooks sind betroffen, wenn man nach den Mitgliederzahlen der Selbsthilfegruppe Staingare.org geht. Fast 6000 Nutzer sind hier angemeldet, um sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen.

Hier finden sich auch zahlreiche Fotobeispiele in der Galerie: Bei manchen MacBooks ist nur ein kleiner Teil des Bildschirms betroffen, andere Displays wiederum weisen flächendeckende Spuren auf. Was aussieht wie eine schlecht aufgeklebte Folie mit eingeschlossenen Luftblasen, ist die Anti-Reflektionsbeschichtung. Bei ständigem Druck oder dem Einsatz von Reinigungsmitteln kann es offenbar passieren, dass sie sich ablöst. Dazu reicht anscheinend schon der Druck des Keyboards auf das Display, wenn ein MacBook vorschriftsmäßig geschlossen wird.


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