Mobilegeddon ist da: Google stellt Suchalgorithmus um

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Google dreht nicht zum ersten Mal am Suchalgorithmus, kündigte aber für dieses Mal größere Änderungen an
Google dreht nicht zum ersten Mal am Suchalgorithmus, kündigte aber für dieses Mal größere Änderungen an(© 2015 CC: Flickr/Marcin Wichary)

Vor einiger Zeit kündigte Google an, seine mobile Suche zu verbessern. Was dem Smartphone- und Tablet-Nutzer Vorteile bringen soll, kann aber zu einem wahren Massensterben von Webseiten führen – wenn diese künftig nicht mehr in den Suchergebnissen auftauchen, weil sie nicht für Mobilgeräte optimiert sind.

Ab sofort setzt Google für seine Suche einen neuen Algorithmus ein, der Webseiten ohne Mobiloptimierung gehörig abstraft – so zumindest die Befürchtung vieler Webseitenbetreiber bislang. Die Angst vor dem Abrutschen auf die hinteren Plätze in den Suchergebnissen hat einen Namen: "Mobilegeddon". Wenn der eigene Netzauftritt hingegen auch auf kleinen Touchscreens eine gute Figur macht, berücksichtigt die neue Routine das positiv.

Desktop-Suche soll unverändert sein

Bereits im Februar kündigte Google die Suchumstellung in einem Blogeintrag an. Ab dem 21. April werde die Änderung alle Mobilsuchen weltweit in allen Sprachen betreffen, heißt es dort. Gleichzeitig stellte das Unternehmen einen Leitfaden für Anbieter bereit, wie eine für Smartphones und Co. optimierte Seite denn auszusehen habe. Vor allem Händler fürchten um die Sichtbarkeit im Netz, sind die Einnahmen doch eng mit dem Google-Ranking verbunden.

Die Vorteile für Suchende liegen hingegen auf der Hand: Bei Treffern auf den oberen Rängen ist künftig davon auszugehen, dass auch das eigene Gerät keine Probleme mit der korrekten Darstellung hat. Google selbst erhofft sich im Gegenzug mehr Suchen über Mobilgeräte. Die Desktop-Suche soll sich laut Google-Manager Gary Illyes nicht ändern, heißt es auf Spiegel Online. Ob die Mobilsuche aber nicht doch übergreifende Auswirkungen auf Rankings hat, bleibt abzuwarten.


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