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Ankündigung

Google Project Ara
Google Project Ara (© 2014 Google )
Ankündigung

Google Project Ara, das für Anfang 2015 angekündigt ist, lässt sich nicht in genauere Technik-Daten packen, da es vollständig modular sein wird: Drei unterschiedlich große Chassis aus Aluminium sind die Basis, an die Ihr Komponenten wie Display, Akku, Prozessor, Speicher und sämtliche möglichen technischen Spielereien ansetzen könnt und so Funktionen und Preis mitbestimmt.

Die Vorderseite des Ara soll dabei einem relativ starren Konzept folgen und aus einem Baustein bestehen, sei es ein großer Bildschirm oder eine Kombination aus Display und physischer Tastatur. Auf der Rückseite befinden sich Sockel für alle technischen Elemente, die sich per Hand austauschen lassen und magnetisch halten. Diese Bausteine sollen von verschiedenen Herstellern produziert werden – je nach Bedarf der unterschiedlichen Zielgruppen. Zwei Baugrößen erlauben dabei, das Gerät aus verschiedenen Komponenten zusammenzusetzen, je nach Grundbaustein mit mehr oder weniger Einzelteilen.

Individuelle Smartphone-Zusammensetzung

Wollt Ihr also den Tag über navigieren und mobil ins Internet, setzt Ihr ein GPS-Modul und einen LTE-Empfänger an. Steht ein Flug nach Australien an, könntet Ihr den Mobilfunk ganz weglassen und stattdessen mehr Speicherplatz und mehrere Akkus an Euer Ara setzen, um lange Batterielaufzeit und ausdauernde Medienwiedergabe zu ermöglichen. Dies bietet auch volle Preiskontrolle – schon ab 50 Dollar soll die einfachste Version des Ara mit Basisbauteilen auf den Markt kommen.

Neben der individuellen Telefon-Konfiguration erlaubt das Baukastenprinzip auch regelmäßige Upgrades: Sind Prozessor oder das RAM veraltet, tauscht Ihr sie einfach gegen neuere Komponenten aus. Das Ara kann Euch so über Jahre begleiten und sich Stück für Stück laufend erneuern. Das Endoskelett kann also eine echte Zukunftsinvestition sein.