Neue Twitter-Analytics zeigen Details zu jedem Tweet

Twitters neues Dashboard hilft Partnern, Nutzer besser zu  verstehen und Inhalte zu optimieren.
Twitters neues Dashboard hilft Partnern, Nutzer besser zu verstehen und Inhalte zu optimieren.(© 2014 @Twitter)

Die Microblogging-Plattform ergänzt sein Dashboard um neue Daten wie Views. Das Tool ist vorerst jedoch nur für verifizierte Nutzer und Werbekunden verfügbar. 

Auswertung einzelner Tweets

Welche Reichweite hat ein Tweet tatsächlich? Das kann ab sofort in Twitters neuem Analytics Dashboard nachgelesen werden. In der aktualisierten Version stehen Daten zur Verfügung, die einzelne Tweets auswerten. Zugang zu dem Dashboard haben bisher nur die Werbekunden des Portals sowie verifizierte Nutzer.

Mit dem Tool können Twitter-Partner nachvollziehen, wie ein Tweet beim Publikum ankommt. Bisher konnten nur Ads analysiert werden. In Echtzeit kann die Reichweite eines Beitrags beobachtet werden. Das Analytics-Werkzeug misst außerdem die Views sowie die Engagement-Rate der Tweets und lässt sie mit bisherigen Statusmeldungen vergleichen.

Statistik für alle Nutzer

Verifizierte User und Werber sollen so verstehen, welche Inhalte und Formate bei den Followern ankommen und welche nicht. Twitter empfiehlt aufgrund der Erkenntnisse des Analyse-Tools, mit "Influencern" zusammenzuarbeiten und Bilder in Tweets einzufügen.

Ob das Dashboard künftig auch für die Allgemeinheit zugänglich sein wird, ließ das Unternehmen bisher nicht durchblicken. Auf die alte Version konnten User durch Umwege zugreifen. Zudem hat das Portal bereits die Anzeige der Views einzelner Tweets in der App getestet. Dass alle Nutzer Zugriff irgendwann auf ihre Statistiken haben, klingt daher nicht unwahrscheinlich.


Weitere Artikel zum Thema
Snap­chat lässt Euch jetzt Stories mit Euren Freun­den erstel­len
Marco Engelien
Snap Inc. arbeitet weiter an der Snapchat-App.
Snap Inc. erweitert die Story-Funktion von Snapchat. Ab sofort könnt Ihr zusammen mit Freunden Stories erstellen und bestimmen, wer sie sehen darf.
Face­book muss für Lüge bei WhatsApp-Über­nahme Millio­nen­strafe zahlen
3
Die hohe Geldstrafe hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg womöglich überrascht
Facebook muss zahlen: Die im Jahr 2016 geänderten Nutzungsbedingungen von WhatsApp sind nun Auslöser für eine hohe Geldstrafe.
Insta­gram führt Snap­chat-Filter für Selfies ein
Michael Keller3
So können die Face Filter von Instagram aussehen
Instagram erhält ein Update: Künftig könnt Ihr Selfies mit sogenannten "Face Filters" verschönern, die an das Snapchat-Feature erinnern.