Nexus 6P: Googles Spitzen-Smartphone lässt sich schwer reparieren

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Das Google Nexus 6P lässt sich nicht leicht auseinandernehmen
Das Google Nexus 6P lässt sich nicht leicht auseinandernehmen(© 2015 IFIXIT)

Das Google Nexus 6P im Teardown: Die Tüftler von iFixit haben Googles Top-Smartphone auf Herz und Nieren geprüft und dabei komplett auseinandergenommen. Beim Zerlegen mussten die Profis allerdings sehr umsichtig vorgehen – Hersteller Huawei macht es Bastlern nicht leicht, an gewisse Komponenten des Gerätes zu gelangen.

Die Experten von iFixit sind beim Teardown des Nexus 6P auf einige Probleme gestoßen und bescheinigen dem Gerät deshalb eine schlechte Reparierbarkeit. Auf einer Skala von eins (sehr schwer zu reparieren) bis zehn (sehr gut reparierbar) konnte das Smartphone nur einen Wert von zwei erreichen. Dabei bemängelten die Tester vor allem, dass es sehr schwierig sei, überhaupt an einige Komponenten des Gerätes zu gelangen.

Wechsel von Akku und Display beim Nexus 6P schwierig

Beispielsweise wird die Gehäuserückseite sowie auch der Akku mit einem sehr starken Klebeband an Ort und Stelle gehalten, das nur schwer von den Einzelteilen gelöst werden kann. Damit würde sich allein schon ein Akkuwechsel in Heimarbeit schwierig gestalten. Des Weiteren kritisieren die Spezialisten von iFixit, dass ein Bildschirmwechsel nur möglich ist, nachdem fast alle anderen Teile des Nexus 6P entfernt wurden. Bei einem Displaybruch dürfte sich die Reparatur im Vergleich zu anderen Smartphones als deutlich schwieriger erweisen. Deshalb empfiehlt es sich für Nutzer des Nexus 6P, wohl noch mehr als bei anderen Geräten, in eine robuste Schutzhülle mit Displayabdeckung zu investieren.

Während die Auslieferung des Smartphones mit Android 6.0 Marshmallow in den USA schon begonnen hat, müssen sich deutsche Fans noch etwas gedulden, bis das Nexus 6P auch hierzulande erhältlich ist. Außerdem müssen europäische Kunden wohl mit deutlich höheren Preisen für Googles Topmodell rechnen. In den USA ist das Gerät ab 499 Dollar erhältlich.

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