Online-Käufe per Mobilgerät legen über 20 Prozent zu

Auch über die Entwicklung des Online-Shoppings verrät die IBM-Statistik viel
Auch über die Entwicklung des Online-Shoppings verrät die IBM-Statistik viel(© 2014 CC: Flickr/KayVee.INC)

Wer Weihnachten in den USA eine Online-Bestellung aufgab, der tat dies zu einer nicht unbedingt geringen Wahrscheinlichkeit über ein Mobilgerät wie ein Smartphone oder ein Tablet. Computerriese IBM hat seine jährliche Online-Statistik vorgelegt – und die zeigt, wie schnell das Online-Geschäft wächst und wie häufig Mobilgeräte beim Shopping im Netz zum Einsatz kommen.

Um 8,3 Prozent wuchs demnach die Gesamtmenge der Online-Verkäufe im Vergleich zu Weihnachten 2013. Ganze 34,8 Prozent der Online-Käufe wurden mittlerweile bereits über ein mobiles Endgerät, also über ein Smartphone oder auch ein Tablet, abgeschlossen. Das entspricht einem Zuwachs von 20,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Durch mobile Geräte verursachter Datenverkehr machte zu Weihnachten 2014 sogar ganze 57,1 Prozent des gesamten Online-Traffics aus.

iOS-Nutzer gaben online über 44 Prozent mehr aus als Android-Nutzer

Die Mobile-Einkäufer selbst teilte IBM dann auch noch einmal nach dem installierten Betriebssystem und ermittelte sogar den durchschnittlichen Einkaufswert. Hier besonders interessant: Wer mit einem Mobile-Gerät von Apple, also zum Beispiel mit einem iPad Air 2 oder einem iPhone 6 Plus, auf Online-Shopping-Tour ging, der gab im Schnitt etwa 44,3 Prozent mehr aus jemand mit Android-Betriebssystem. In barer Münze bedeutet dies: Amerikanische iOS-Nutzer gaben zu Weihnachten 2014 online etwa 97,28 US-Dollar aus, während ein Android-Nutzer, beispielsweise beim Shopping mit einem Samsung Galaxy Tab S 10.5, im Schnitt 67,40 US-Dollar im Netz ließ.


Weitere Artikel zum Thema
Schlechte Vibes: Lenovo will sich künf­tig auf Moto konzen­trie­ren
Michael Keller
Das Moto G5 wird voraussichtlich das nächste Smartphone von Lenovo
Lenovo verabschiedet sich von seiner Smartphone-Marke Vibe: Der Hersteller will offenbar in Zukunft nur noch Moto-Geräte veröffentlichen.
Apple Campus 2 heißt Apple Park und öffnet im April 2017
1
Unfassbar !16Hier ist kein Raumschiff auf der Erde gelandet: Das ist der Apple Park
Der Einzug beginnt in Kürze: Der Apple Campus 2 heißt jetzt Apple Park und soll ab April 2017 bezogen werden. Fertig ist der Komplex aber noch nicht.
Preis­rutsch zum MWC 2017 erwar­tet: Galaxy S7 und Co. werden güns­ti­ger
2
Her damit !11Nach dem MWC 2017 könnten das Galaxy S7 Edge und weitere Top-Smartphones aus 2016 deutlich günstiger werden
Nach dem MWC 2017 sollen viele Vorzeigemodelle wie das Galaxy S7 deutlich weniger kosten. Dabei sollen die Preise um bis zu 20 Prozent fallen.