Oscar 2018: Das sind die Gewinner

Die Oscar-Verleihung 2018 hielt wenig Überraschendes bereit
Die Oscar-Verleihung 2018 hielt wenig Überraschendes bereit(© 2015 CC: Flickr/Kevo Thomson)

Wer hat einen Oscar erhalten – und wer ist leer ausgegangen: Der begehrte Filmpreis wurde am 4. März 2018 zum 90. Mal vergeben. Vor allem für Regisseur Guillermo del Toro und seinen Film "The Shape of Water" war es ein ausgezeichneter Abend.

"The Shape of Water" erhielt nicht nur den Oscar als bester Film; die Jury vergab den Preis außerdem an Guillermo del Toro als besten Regisseur. Damit konnte sich del Toro unter anderem gegen Christopher Nolan ("Dunkirk") und Greta Gerwig ("Lady Bird") durchsetzen. Jordan Peele verlor mit seinem sozialkritischen Horrorfilm "Get Out" in diesen Kategorien, konnte sich aber immerhin über den Preis für das beste Drehbuch freuen. "The Shape of Water" wurde außerdem in den Kategorien "Bestes Produktdesign" und "Beste Musik" ausgezeichnet.

Erster Oscar für Netflix

Den Oscar 2018 als beste Darstellerin erhielt Frances McDormand für ihre Rolle in dem Film "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri". Für die 60-Jährige ist es bereits das zweite Mal, dass sie die begehrte Trophäe in den Händen halten darf: 1997 erhielt sie bereits einen Academy Award für die Darstellung der Marge Gunderson im tiefschwarzen "Fargo" der Coen-Brüder. Auch Sam Rockwell wurde für sein Mitwirken in "Three Billboards" als bester Nebendarsteller geehrt.

Den Oscar für den besten Darsteller erhielt Gary Oldman, der im Film "Darkest Hour" den britischen Premierminister Winston Churchill spielt. Beste Nebendarstellerin wurde Allison Janney ("I, Tonya"). "Dunkirk" bekam gleich drei Oscars, in den Kategorien "Bester Schnitt", "Bester Tonschnitt" und "Beste Tonmischung". Der Science-Fiction-Thriller "Blade Runner 2049" erhielt den Filmpreis für "Beste Kamera" und "Beste visuelle Effekte". Bemerkenswert: Mit "Icarus" gehört erstmals ein Film zu den Preisträgern ("Bester Dokumentarfilm"), der von Netflix vertrieben wird.


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