OnePlus One-Nutzer klagen über Probleme mit Oxygen OS

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Das Oxygen OS ist da – aber läuft noch nicht rund
Das Oxygen OS ist da – aber läuft noch nicht rund(© 2015 CURVED Montage)

Neues Betriebssystem mit Kinderkrankheiten: Das Oxygen OS des chinesischen Unternehmens OnePlus läuft offenbar noch nicht rund. Viele Nutzer beschweren sich derzeit über eine Reihe an Bugs, die mit dem OS auf Ihr Smartphone gelangt sind.

So soll zum Beispiel der Dateimanager alles andere als reibungslos funktionieren, berichtet Golem. Weitere Fehlerberichte drehen sich um die stark eingeschränkte Erkennung von externen Speichermedien und Probleme bei der Verwendung von Headsets. Außerdem soll die Laufzeit des OnePlus One-Akkus mit Oxygen OS erheblich abgenommen haben. Ebenfalls ein besonders kritischer Punkt: Die Verbindung des Smartphones zu einem WLAN soll häufig nur sehr langsam aufgebaut werden können, während Verbindungsversuche zum Mobilfunknetz zuweilen sogar ganz scheitern. Auch das Einrichten eines Hotspots soll nicht immer fehlerfrei verlaufen.

Startschwierigkeiten des neuen OS

OnePlus hat Oxygen OS erst Anfang April 2015 für das OnePlus One veröffentlicht. In dem Begleitvideo zum Release wird vor allem der praktische Dateimanager hervorgehoben – der aber offenbar derzeit noch mit Mängeln behaftet ist.

Mit Oxygen OS will sich OnePlus langfristig vom Cyanogenmod unabhängig machen. Die nun veröffentlichte Version basiert auf Android 5.0.2 Lollipop. Oxygen OS bringt im Gegensatz zur unveränderten Android-Version von Google aber bereits einige spezielle Features wie die Möglichkeit zur Anpassung der Benachrichtigungsanzeige und das "Aufwecken" des Smartphones per Wischgeste über den ausgeschalteten Bildschirm.

Bislang ist es erforderlich, das Oxygen OS auf das OnePlus One zu flashen – das Unternehmen selbst empfiehlt dieses Vorgehen nur Nutzern, die damit Erfahrung haben. Wann das Oxygen OS auch auf einem bequemeren Weg installiert werden kann, ist derzeit nicht bekannt. Es ist aber zu hoffen, dass die anfänglichen Probleme des Betriebssystems bis dahin ausgeräumt werden.


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