Pokémon GO: GPS ist nach Update auf Version 0.29.2 offenbar weniger genau

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Pokémon GO zeigt Euch den Standort in der neuen Version weniger genau an als zuvor
Pokémon GO zeigt Euch den Standort in der neuen Version weniger genau an als zuvor(© 2016 CURVED)

Ein Update für Pokémon GO beeinträchtigt offenbar die Genauigkeit der Standortbestimmung: Für die Android-Ausführung der populären Augmented Reality-App ist bereits eine neue Version verfügbar. Doch wer sich die Aktualisierung auf Version 0.29.2 per APK installiert, muss offenbar mit einer weniger genauen Darstellung der GPS-Lokalisierung rechnen.

So berichtet Android Police, dass die zuvor sehr genaue Lokalisierung innerhalb von Pokémon GO nun deutlich gröber ausfällt: Anstatt die Straße angezeigt zu bekommen, in der sich der Nutzer befindet, erscheine auf der Karte im Spiel nun lediglich der Radius von etwa 5 Meilen. Die Frage sei, wieso die Entwickler dies ändern sollten. Da sich Niantic zu der Änderung bisher nicht äußern wollte, findet der Autor drei mögliche Gründe.

Fairness und Sicherheit – oder Bug

Der naheliegendste Grund für die ungenauere Darstellung sei, dass das Update auf Version 0.29.2 von Pokémon GO einen Bug enthält, den Niantic noch nicht beseitigt hat. Möglich sei aber auch, dass die Position aus Sicherheitsgründen nur noch ungefähr angezeigt wird – so gab es bereits Berichte von Räubern, die gezielt Pokéstops nutzen, um Opfer ausfindig zu machen. Eine weitere Ursache könnte sein, dass der Herausgeber die Chancen für alle Spieler erhalten will, Pokémon zu finden. Denn ansonsten könnten Nutzer der App genaue Karten erstellen, an welchen Orten die Monster mit hoher Wahrscheinlichkeit erscheinen.

Doch das Update auf Version 0.29.2 bringt auch weitere Änderungen für Pokémon GO mit: So wird zum Beispiel nun auch die Beta von Android N unterstützt. Dies bedeutet, dass auch Tester der nächsten Android-Version mit dem entsprechenden Gerät auf Monsterjagd gehen können. Außerdem können nun auch Smartphones verwendet werden, die einen Intel-x86-Chip nutzen, was zuvor nicht möglich war.


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