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Pokémon Go

Pokemon
Pokemon (© 2014 Flickr.com / Kate Haskell )
Pokémon Go

Pokémon GO ist eine Augmented-Reality-App von Nintendo in Zusammenarbeit mit Niantic. Das Spiel für iOS und Android ist kostenlos erhältlich, lässt Nutzer aber über In-App-Käufe virtuelle Waren erwerben.

[Update vom 1. August]: Die Neuerungen des ersten Updates im Detail mit Video.

Wie im AR-Game "Ingress" befinden sich die unterschiedlichen Items und Kampfarenen in der echten Welt verteilt. Ihr müsst also mit Eurem Smartphone um die Häuser ziehen, um Pokémon einzufangen und gegeneinander antreten zu lassen. Das Spiel erkennt via GPS, wie nah Ihr Eurem Ziel seid. Versorgungspunkte finden sich etwa an Denkmälern, Museen oder sonstigen Sehenswürdigkeiten. Wir stellen Euch das Spiel vor, geben Euch Tipps und Tricks und halten Euch stets auf dem Laufenden.

So funktioniert das Gameplay [mit Video]

Hier findet Ihr alle News und Informationen rund um die neue Hype-App von Nintendo.

Pokémon GO – die Basics

Das Augmented-Reality-Spiel ist noch ganz frisch auf dem Markt, aber bricht schon sämtlich Rekorde. Wer hätte vor 20 Jahren gedacht, dass wir durch die Straßen streifen würden, um mit dem Smartphone Pokébälle auf Taschenmonster zu werfen und in Arenen gegeneinander antreten würden? Die Ursprünge liegen nämlich in Game Boy Spielen – danach traten die kleinen POcKEt MONsters mit Tauschkarten, weiteren Spielen, einer Anime-Serie und 18 Kinofilmen ihren Siegeszug über den Globus an. Zum ersten Mal in der Geschichte der Pokémon kann mit Pokémon GO jedoch jeder, der ein Smartphone besitzt, mitspielen. Nintendo hat sich lange gesträubt ein Mobile Game herauszubringen, sich aber schließlich den Spielern angepasst. Und bei so einem Ergebnis hat sich das Warten doch tatsächlich mehr als gelohnt.

Systemvoraussetzungen für Pokémon GO 

Android ab Version 4.4 KitKat oder neuer
iPhone 5+ oder iOS 8+
GPS und eine gute Internetverbindung (Wi-Fi, 3G oder 4G)

Die Serverprobleme, die der große Andrang mit sich gebracht hatte, sprechen Bände: Auch bei Niantic Labs und Nintendo hat man nicht mit einem derart durchschlagenden Erfolg gerechnet. Diese sind allerdings mittlerweile unter Kontrolle gebracht.

Das Spiel

Ihr habt die Spieler vielleicht schon durch die Straßen laufen sehen, denn sie sind nicht zu übersehen: Das liegt daran, dass Ihr das Spiel mit geöffneter App spielen müsst. Ein Blick auf den Bildschirm ist also immer nötig, um Pokéstops, Pokémon oder Arenen zu finden. Euer Ziel ist das Einsammeln und Ausbilden von Taschenmonstern, die Entwicklung Eures eigenen Trainerlevels, um schließlich Eure Pokémon als Teils eines von drei Teams weltweit gegeneinander antreten zu lassen.

Das bedeuten die Symbole auf Deinem Bildschirm

Avatar: in der linken unteren Ecke – Antippen für alle Infos zu Deinem Charakter und Fortschritte im Spiel
Pokédex: Ein Überblick über alle Pokémon
Pokémon: Alle Pokémon in Deinem Besitz
Pokémon in der Nähe: die Fußspuren zeigen an, wie weit ein Pokémon entfernt ist (eine Fußspur = 1 Kilometer, zwei = 100 Meter und drei = 10 Meter, keine = das Pokémon ist ganz um die Ecke)
Rucksack: Platz für deine Gegenstände (bis zu 350 Stück)

So fangt Ihr Pokémon

Pokémon sammelt Ihr ein, indem Ihr selbst durch die Gegend lauft und mit Pokébällen die kleinen Taschenmonster bändigt. Dafür lauft ihr mit geöffneter App durch die Gegend: Auf Eurem Bildschirm seht Ihr parallel Euren Avatar, den Ihr zu Beginn des Spiels erstellt habt, durch die echten Straßen und Orte mitlaufen. Durch eine Vibration des Smartphones werdet Ihr auf die Nähe eines Pokémon hingewiesen: Seht Ihr auf dem Bildschirm raschelndes Gras, versteckt sich dort ein Taschenmonsterchen: Dieses fangt Ihr, indem Ihr in der App durch einen Wisch mit dem Finger mit einem Pokéball auf die Kreatur werft. Je mächtiger und fortgeschrittener das Pokémon ist, desto mehr Pokébälle werdet Ihr dafür aufbringen müssen. Dies wird durch den Kreis angezeigt, der sich um das Pokémon befindet, sobald Ihr es entdeckt:

  • grüner Kreis: kein Hindernis, leicht zu fangen
  • gelber Kreis: ggf. mehrere Pokébälle nötig, 50/50 Chance auf Erfolg
  • roter Kreis: bestimmt mehrere Pokébälle nötig oder sogar stärkere Ultrabälle oder Himmihbeeren

Die meisten Pokémon halten sich in der Nähe der sogenannten Pokéstops auf. Diese werden auf der Karte durch ein blaues Kästchen angezeigt. Pokéstops sind Orte, die durch irgendeine Besonderheit gekennzeichnet sind: Das können Sehenswürdigkeiten, aber auch Schilder an Häusern, Springbrunnen oder Graffitis sein. Dort könnt Ihr verschiedene Gegenstände einsammeln, unter anderem Poké-Eier. Denn Ihr könnt nicht nur Pokémon einsammeln, sondern selbst auch ausbrüten und entwickeln. Um Gegenstände einzusammeln, tippst Du auf die runde Scheibe, die sich öffnet, sobald Ihr beim Pokéstop angekommen seid. Diese dreht sich und spuckt die Belohnung aus.

Tipp: Falls Euch der AR-Modus stört, könnt Ihr diesen über die rechte obere Ecke ausschalten

Solltet Ihr ein Poké-Ei erhalten, könnt Ihr dieses in der Ei-Brutmaschine ausbrüten lassen. Je besonderer das Pokémon ist, desto mehr müsst Ihr dafür tun, denn: Um die Eier auszubrüten, müsst Ihr eine reale Strecke zu Fuß zurücklegen. Dies geht bei 2 Kilometern los, kann aber bis zu 10 Kilometer entsprechen. Austricksen ist dabei nicht – die App registriert, wenn Ihr Euch zu schnell, sprich auf dem Fahrrad oder in der S-Bahn, fortbewegt. Eine Ei-Brutmaschine bekommt Ihr zu Beginn des Spiels in Euer Inventar gelegt.

Diese Gegenstände unterstützen Euch bei der Jagd auf Pokémon

Rauch: lockt Pokémon an (bleibt beim Spieler)
Lockmodul: lockt Pokémon an, ist aber für alle sichtbar (am Pokéstop)
Himmihbeeren: erhöhen die Chance ein Pokémon zu fangen

Trainer und Arenen

Der große Spaß neben dem Einsammeln und Entwickeln Euer Pokémon kommt jedoch, sobald Ihr Level 5 erreicht: Dann könnt Ihr in Arenen als Mitglied von einem von drei Teams gegeneinander antreten.

Dafür gilt: Die Teamwahl ist verbindlich. Wenn Ihr Level 5 erreicht, könnt Ihr zwischen Team Gelb (Intuition), Team Blau (Weisheit) und Team Rot (Wagemut) auswählen. Ähnlich wie bei Ingress, dem Multi-Player-Vorgänger von Niantic, treten die Teams weltweit gegeneinander an. Ziel dabei ist die Arena einzunehmen und gegen die Konkurrenz zu verteidigen

Dafür solltet Ihr möglichst weit entwickelte und starke Pokémon haben, um bessere Chancen auf einen Sieg zu haben. Zusätzlich gilt, je höher Euer Trainerlevel ist, desto eher lauft Ihr selteneren und mächtigeren Pokémon über den Weg. Es lohnt sich also aufzuleveln und zu trainieren.

Die besten Tipps und Tricks für Einsteiger und Fortgeschrittene haben wir hier für Euch zusammengestellt:

In-App-Käufe

Pokémon GO ist grundsätzlich ein Free-to-play-Modell: Das bedeutet, dass für das Spielen und Vorankommen im Game kein Geld benötigt wird und der Download kostenlos ist. Dennoch gibt es über den Kauf von Pokémünzen die Möglichkeit ein wenig der harten Arbeit – im wahrsten Sinne, denn im Zweifel müsst Ihr bis zu 10 Kilometer laufen, bevor eines Eurer Pokémon ausgebrütet ist – zu vereinfachen. Zusätzliche Pokémünzen, die als Währung zum Kauf von Gegenständen eingesetzt werden können, bekommt Ihr zu folgenden Konditionen:

100 Pokémünzen: 0,99 Euro
550 Pokémünzen: 4,99 Euro
1.200 Pokémünzen: 9,90 Euro
2.500 Pokémünzen: 19,99 Euro
5.200 Pokémünzen: 39,99 Euro
14.500 Pokémünzen: 99,99 Euro

Mit diesen könnt Ihr Pokébälle zum Einfangen, Rauch zum Anlocken, Lockmodule, Ei-Brutmaschinen, Beutel-Plus (erweitern den Speicherplatz für Gegenstände um 50 Plätze) und Glücks-Eier bekommen.

Zubehör und Apps

[Update vom 15.7., 15:44] Kurz nach Verkaufsstart ist es auch schon wieder ausverkauft.

Passend zum Spiel bringt Nintendo mit dem Pokémon GO Plus ein Wearable auf dem Markt, das Euch informiert, ob ein Pokémon in der Nähe. Bis jetzt lauft Ihr nämlich, wenn Ihr spielt, eher mit gesenktem Blick und gezücktem Smartphone durch die Straßen. Das Wearable ist per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden und vibriert, sobald ein Taschenmonster in der Nähe ist. Ihr könnt den kleinen rot-weißen Pokéball in Form einer Google-Maps-Stecknadel an einem Armband befestigen oder um den Hals an einer Kette tragen und bemerkt somit sofort, wenn ein Glumanda, Bisasam oder Habitak in der Nähe ist. Habt Ihr das Pokémon schon einmal vorher gefangen, könnt Ihr mit dem GO Plus auf Knopfdruck sogar Pokébälle werfen und ohne das Smartphone herauszunehmen die Taschenmonster fangen. Einziger Haken: Wenn Ihr noch kein Pokémon dieser Art eingesammelt habt, müsst Ihr dennoch das Smartphone zücken. Seit dem 15. Juli ist das praktische Wearable im Nintendo-Shop bestellbar. Das Pokémon GO Plus kostet 39,99 Euro und kann hier bestellt werden.

Kurioses rund um Pokémon GO

Eine Augmented-Reality-App birgt das Potenzial auch in der echten Welt für witzige Überraschungen zu sorgen. Wir haben für Euch mal zusammengefasst, wo sich die kleinen Kreaturen so verstecken und andere imposante Meldungen zusammengetragen:

Ausblick: So gehts weiter

Das Spiel ist gerade frisch auf den Markt gekommen und schon können wir uns auf neue Features und Erweiterungen freuen. Im Interview mit Business Insider verriet Chef-Entwickler John Hanke, dass das Kernelement von Pokémon GO eigentlich das Tauschen von Pokémon sei. Wie das genau aussieht, werden wir jedoch erst in den kommenden Monate erfahren. Dazu kommen auch Bestenlisten, sodass Ihr Euch mit Euren Freunden und anderen Spielern weltweit messen könnt.

Ihr habt es vielleicht auch schon bemerkt: Unternehmen setzen Lockmittel im Spiel selbst ein, um Spieler in die Nähe ihrer Geschäfte zu locken, in der Hoffnung, dass sie dort ihr Geld lassen. Der nächste Schritt dabei ist logisch: festgelegte Kooperationen mit Partnerunternehmen. So haben bereits findige Fans den Hinweis auf eine Kooperation mit McDonalds im Code des Spiels entdeckt. Diese wurde am 22. Juli 2016 auch offiziell bekannt gegeben – 2900 McDonalds-Restaurants werden den Spielern "spezielle Spielerfahrungen" bieten, von denen 400 Filialen zu Poké-Arenen werden.

Welche Features sich die Redaktion wünscht, haben wir hier für Euch zusammengefasst. 

Release und Erhältlichkeit

Seit dem 13. Juli ist Pokémon GO auch in Deutschland für iOS und Android zum Download erhältlich. Das Spiel war zum Start zuerst nur in Australien und Neuseeland, wenig später dann auch in Japan und den USA verfügbar. Auch in Deutschland konnte man es jedoch mit wenigen Kniffen installieren und spielen.
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